161 Schweizer Gemeinden sind «Energiestädte»
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2008 / 10:02 Uhr

Bern - 161 Schweizer Städte und Gemeinden tragen das Label «Energiestadt». Sie verpflichten sich damit, erneuerbare Energien und umweltverträgliche Mobilität zu fördern und Ressourcen effizient zu nutzen.

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Weiterführende Links zur Meldung:

Energiestadt
European Energy Award.
www.energiestadt.ch

Das Label «Energiestadt» ist ein wichtiger Teil des Programms EnergieSchweiz für Gemeinden, wie EnergieSchweiz auf seiner Website schreibt. Ziel ist, dass bis 2010 200 Gemeinden und Städte das Qualitätssiegel tragen sollen.

Der Trägerverein «Energiestadt Schweiz» listet 87 Massnahmen auf, Energie nachhaltig einzusetzen und das Klima zu schonen. Diese gehen von der Raum- und Bauplanung über die Energieversorgung, die Kehrichtentsorgung, den Verkehr bis zur Kommunikation.

Bewertung durch Punkte

Wenn festgelegt ist, welche Massnahmen eine Gemeinde selbst beeinflussen kann, bestimmt diese selbst, wo sie aktiv werden will und lässt die einzelnen Massnahmen bewerten. Wird mindestens die Hälfte der möglichen Punktzahl erreicht, wird ihr das Label verliehen und alle vier Jahre überprüft.

Sind über 75 Prozent der möglichen Massnahmen umgesetzt oder beschlossen, erhält die Gemeinde als höchste Auszeichnung den «European Energy Award GOLD». Zehn Schweizer Ortschaften tragen diese Auszeichnung zurzeit.

Energiestädte in allen Kantioonen

Erste Schweizer «Energiestadt» ist Schaffhausen. Sie trägt das Label seit 1991. Inzwischen gibt es mit Ausnahme von Appenzell Innerrhoden und Obwalden in allen Schweizer Kantonen «Energiestädte». Die meisten liegen in den Agglomerationen von Basel, Bern, Zürich, Lausanne und Genf sowie im Mittelland.

Mit EnergieSchweiz allein seien die energie- und klimapolitischen Ziele der Schweiz kaum erreichbar, heisst es auf der Website. Die Massnahmen beruhen gemäss CO2-Gesetz in erster Linie auf Freiwilligkeit. Das Programm will als Umsetzer und Impulsgeber verstanden werden.

(fest/sda)

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