20 000 Hitzetote in Europa im vergangenen Sommer
publiziert: Donnerstag, 11. Dez 2003 / 18:59 Uhr

Mailand - Die Hitzewelle des vergangenen Sommers hat in Europa rund 20 000 Menschen das Leben gekostet. Diese Schätzung ist in einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) enthalten, die sie bei der internationalen Klimakonferenz in Mailand vorgestellt hat.

Die anhaltende Hitze forderte im Sommer rund 20 000 Menschen das Leben.
Die anhaltende Hitze forderte im Sommer rund 20 000 Menschen das Leben.
Ein heisser europäischer Sommer lässt sich nach Ansicht von Klimaforschern zwar nicht auf den Treibhauseffekt zurückführen, hiess es in der Studie. Die 90er Jahre seien im globalen Schnitt aber das Jahrzehnt mit den höchsten Temperaturen gewesen, die jemals aufgezeichnet wurden.

Und dieser Trend werde anhalten, heisst es in der Studie, an der sich auch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und andere Organisationen beteiligt haben.

Allein im Jahr 2000 seien weltweit schätzungsweise 150 000 Menschen an Hitzefolgen gestorben. Der Klimawandel sei zudem für einen Anstieg von Malaria und lebensgefährlichen Durchfallerkrankungen verantwortlich, heisst es in der Studie. In Gegenden mit mehr Regenfällen könne sich das Wasser stauen und den Malaria-Mücken sowie anderen Insekten als Brutstätte dienen.

Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass Änderungen des weltweiten Klimas weitreichende Folgen für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen auf der ganzen Welt haben wird, sagte die stellvertretende WHO-Generaldirektorin Kerstin Leitner zu den Ergebnissen der Studie. In dem Werk sind auch Anweisungen enthalten, wie die Staaten auf den Klimawandel reagieren können.

(rp/sda)

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