2006 war schadenarmes Jahr für Sachversicherer
publiziert: Mittwoch, 20. Dez 2006 / 15:52 Uhr

Zürich - Das Jahr 2006 geht für Sachversicherer glimpflich aus: Mit 15 Mrd. Dollar weist das zu Ende gehende Jahr die dritttiefsten Versicherungsschäden der letzten 20 Jahre auf, wie eine vorläufige Schätzung des Rückversicherers Swiss Re ergab.

Die Zeit für Winterstürme oder Winterhochwasser sei laut Swiss Re noch nicht vorüber.
Die Zeit für Winterstürme oder Winterhochwasser sei laut Swiss Re noch nicht vorüber.
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Insgesamt verursachten Katastrophen Schäden von weltweit rund 40 Mrd. Dollar, wie Swiss Re im Communiqué vom Mittwoch schreibt.

Total kamen dabei schätzungsweise 30 000 Menschen ums Leben, heisst es weiter. Zahlreiche Todesopfer forderten Erdbeben, Kälte, Stürme, aber auch Schiffsunglücke.

Ruhige Hurrikansaison

Die vergleichsweise tiefen Versicherungsschäden gehen im Wesentlichen auf die ruhige Hurrikansaison in den USA und umliegenden Ländern zurück, schreibt Swiss Re.

Auch in Europa blieben anders als in den Vorjahren teure Katastrophen aus. Allerdings sei die Zeit für Winterstürme oder Winterhochwasser noch nicht vorüber, warnt Swiss Re.

Taifune und Erdbeben hätten vor allem Schwellenländer mit vergleichsweise tiefen versicherten Werten getroffen. Die geographische Verteilung der Ereignisse beeinflusste also die eher tiefe Schadensbilanz.

Nur drei Milliarden-Schäden

Nur drei Schäden in Milliardenhöhe seien bisher aufgetreten: Zwei Tornados in den USA und ein Taifun in Japan. In den letzten 20 Jahren wurden nur 1997 und 1988 tiefere Versicherungsschäden als 2006 verzeichnet, lautet die vorläufige Bilanz des Rückversicherers.

2005 ging mit Gesamtschäden von 225 Mrd. Dollar als teuerstes Katastrophenjahr aller Zeiten in die Geschichte ein. Damals mussten die Versicherer für Schäden in der Höhe von 80 Mrd. Dollar aufkommen.

Die Studienverfasser registrierten 2006 fast 140 Naturkatastrophen und mehr als 200 durch Menschen verursachte Katastophen. Todesopfer forderten namentlich Erdbeben. Am 27. Mai zerstörte beispielsweise ein Erdbeben der Stärke 6,3 die indonesische Stadt Bantul und kostete 5778 Menschen das Leben.

(bert/sda)

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