Hochwasser erreicht australischen Süden
43 Städte im Süden von Australien überschwemmt
publiziert: Sonntag, 16. Jan 2011 / 20:29 Uhr
Seit gut drei Wochen leidet Australien unter der Flut.
Seit gut drei Wochen leidet Australien unter der Flut.

Melbourne - Das Hochwasser in Australien hat den Süden des Landes erfasst. Am Wochenende traten vier grosse Flüsse des Bundesstaates Victoria über die Ufer. Die Wassermassen überschwemmten bis am Sonntag 43 Städte. 3500 Bewohner waren betroffen, Hunderte mussten ihre Häuser verlassen.

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Drei Viertel der Fläche der Stadt Charlton standen laut Augenzeugen unter Wasser. «Die Kraft des Wasser war unglaublich», sagte der Betreiber einer Autowerkstatt. «Jede Strasse, in die das Wasser kam, verwandelte sich in einen reissenden Strom.»

Dem Bundesstaat drohen die schlimmsten Überflutungen seit 100 Jahren. In Melbourne, der Hauptstadt Victorias, fiel nach heftigem Regen und starkem Wind in 8000 Haushalten der Strom aus. Eine rasche Entspannung sei nicht zu erwarten, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. Das Hochwasser werde wohl noch Tage dauern.

Auch auf der südlichen Insel Tasmanien wurden Strassen und Brücken durch Überschwemmungen beschädigt. Dort mussten 500 Menschen nach ungewöhnlich starken Regenfällen in Sicherheit gebracht werden.

Aufräumen in Brisbane

In Queensland und New South Wales weiter nördlich ging das Wasser dagegen zurück. Der Hafen der Metropole Brisbane nahm seinen Betrieb wieder auf. Es werde allerdings noch Wochen dauern, bis man zur Normalität zurückkehre, sagte die Transportministerin des Bundesstaates Queensland, Rachel Nolan.

Wie überall in Brisbane ist auch der Hafenbetreiber noch damit beschäftigt, Trümmer zu beseitigen. In der Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. 12'000 Wohnhäuser waren überflutet.

Seit gut drei Wochen leidet Australien unter der Flut. In Queensland kamen mindestens 28 Menschen ums Leben, 14 Menschen wurden am Wochenende noch 14 Menschen vermisst. Mehr als 28'800 Haushalte waren noch ohne Strom, wie der Versorger Energex erklärte.

Die am schlimmsten von der Flut betroffene Gemeinde Grantham war noch zu 70 Prozent abgeriegelt, während die Bergungsmannschaften nach den Leichen der Vermissten suchten.

(fest/sda)

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