900'000 Chinesen bringen sich vor Taifun in Sicherheit
publiziert: Samstag, 18. Aug 2007 / 22:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Aug 2007 / 08:53 Uhr

Taipeh - Der Taifun «Sepat» hat am Morgen die chinesische Küste erreicht. Fast eine Million Einwohner flohen im Süden des Landes vor dem gefährlichen Sturm. Der Taifun löste unter anderem einen Tornado aus, durch den neun Menschen getötet wurden.

Nach den Philippinen wütet Taifun Sepat nun über Taiwan.
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2 Meldungen im Zusammenhang
Laut der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua wurden gefährdete Ortschaften in südlichen und östlichen Provinzen evakuiert. Chinesische Meteorologen verkündeten die höchste Alarmstufe.

Mehr als 150 Häuser seien zerstört, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua weiter. In der chinesischen Provinz Fujian wurden bis Samstagabend mehr als 540'000 Menschen in Sicherheit gebracht.

In der Provinz Zhejiang waren fast 300'000 Menschen von den Evakuierungsmassnahmen betroffen, 27'704 Schiffe wurden dort in die Häfen zurückbeordert.

Drei Menschen ertrunken

In Guangdong mussten rund 70'000 Menschen, unter ihnen Fischer und Bewohner niedrig gelegener Gebiete, in Sicherheit gebracht werden. Zahlreiche Flüge wurden in der Region gestrichen. Die Regierung schickte 3000 Zelte in die Provinz Fujian.

Zuvor hatte der Taifun bereits zu längeren Stromausfällen in Taiwan und schweren Überschwemmungen auf den Philippinen geführt. Nach Angaben des philippinischen Katastrophenschutzes ertranken drei Menschen in den Fluten.

In Taiwan wurden dutzende Menschen verletzt. 2500 Taiwaner mussten ihre Häuser verlassen, in fast 9000 Wohnungen ging der Strom aus.

(li/sda)

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