«Food for Thought»
App macht Kindern Öko-Essen schmackhaft
publiziert: Dienstag, 24. Mai 2016 / 10:37 Uhr
Die Schüler werden mit dem Thema Klimawandel vertraut gemacht.
Die Schüler werden mit dem Thema Klimawandel vertraut gemacht.

Forscher der University of Illinois arbeiten an einer Computer-App, die Kindern Öko-Essen schmackhaft machen soll.

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Dazu zeigt sie Mittelstuflern, welche Auswirkungen ihre Ernährung auf die Umwelt hat - beispielsweise den CO2-Fussabdruck einer Mahlzeit. Das soll die Schüler mit dem Thema Klimawandel vertraut machen, aber auch helfen, sie zu mündigen Medien-Konsumenten zu machen.

Greifbare Daten

Bei der App «Food for Thought» stellen Schüler eine Mahlzeit zusammen, indem sie auf einem grossen Touchscreen deren Bestandteile auf einen Teller ziehen. Das Programm stellt grafisch Daten wie Nährwert- und klimarelevante Infos für alle Zutaten sowie die komplette Mahlzeit dar. So erfahren die Nutzer beispielsweise, wie viel Wasser die Aufzucht eines Salatkopfes verbraucht und wie viele Kalorien der damit zubereitete Salat am Ende hat.

«Dabei gibt es zwei Lernziele: Den Kindern die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels bewusst machen und ihnen zu helfen, datenaffin zu werden», erklärt Emma Mercier, Professorin für Fächerkanon und Unterricht an der University of Illinois. Tests mit Schülern der siebten und achten Schulstufe haben ihr zufolge gezeigt, dass die Nutzung der App in der Gruppe auf 55-Zoll-Touchscreens jungen Menschen wirklich anspricht. «Lehrer haben gesagt, dass selbst Kinder, die normalerweise schwer dazu bekommen sind, sich zu beteiligen, hier sehr aktiv waren», so Mercier.

Essen als Hebel

Die App zeigt auch den CO2-Fussabdruck einer Mahlzeit auf. Das Gelernte hat Mercer zufolge beispielsweise eine Schülerin dazu gebracht, beim nächsten Restaurantbesuch auf Steak zu verzichten. «Essen als Fokus zu nutzen, um das Wissen um den Klimawandel zu fördern, ist brillant», meint Sharlene Denos, Lehrerin an der in die Tests involvierten University Laboratory High School. Denn wenngleich Mittelstufler wenig Einfluss beispielsweise auf die Wahl des Familienautos haben, beim Essen haben sie einiges zu sagen. Angesichts des Test-Erfolgs will Mercier nun versuchen, die App in mehr Schulen zu bringen.

(arc/pte)

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