Badewasser als Ursache seltener Kinder-Krankheit?
publiziert: Montag, 25. Aug 2003 / 16:48 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Aug 2003 / 18:01 Uhr

Bern - In diesem Sommer sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ungewöhnlich viele Fälle einer seltenen Krankheit gemeldet worden. 16 Kinder erkrankten am hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS).

Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.
Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.
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Eine mögliche Ursache sind Keime in Badegewässern.

Das Syndrom tritt vor allem bei Kleinkindern auf und ist meist Folge einer Infektion mit Verotoxin bildenden E.coli (VTEC), wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in seinem neusten Bulletin schreibt.

Das Kind erkrankt also zunächst an Durchfall. Später kommt es dann zu schweren Komplikationen wie Nierenversagen und Blutveränderungen, die zum Tode führen können.

Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Das BAG vermutet jedoch, dass die ungewöhnlich hohen Temperaturen zu einem vermehrten Auftreten des Syndroms führten.

Durch die Hitze könnten sich in gewissen Lebensmitteln mehr Keime gebildet haben. Auch in Badegewässern könnten höhere Keimdichten aufgetreten sein.

Neben Badewasser kommen auch andere Ansteckungsmöglichkeiten in Frage. Die Krankheit kann durch Kontakt mit Tieren ausbrechen. Als natürliches Reservoir der Verotoxin bildenden E.coli gelten Rinder. In den USA kam es vor einigen Jahren zu einer Epidemie wegen nicht genügend erhitzten Hamburgern.

Bei der Häufung der Fälle diesen Sommer handelt es sich nicht um eine Epidemie, sondern um Einzelfälle. Die Fälle seien nicht durch einen bestimmten Epidemiestamm verursacht worden, erklärte Baumgartner. Auch hätten die meisten der betroffenen Kinder keinen Kontakt gehabt.

(bsk/sda)

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