«Beta» bedroht 60 000 Menschen
publiziert: Sonntag, 30. Okt 2005 / 08:45 Uhr

Managua - Der Wirbelsturm «Beta» hat plötzlich seine Richtung geändert und bedroht nun die Stadt Puerto Cabezas im Norden Nicaraguas.

Puerto Cabezas ist besonders anfällig für stürmische Winde, weil fast alle Häuser aus Holz gebaut sind.
Puerto Cabezas ist besonders anfällig für stürmische Winde, weil fast alle Häuser aus Holz gebaut sind.
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Verteidigungsminister Avil Ramírez ordnete die sofortige Evakuierung der 60 000 Einwohner der Stadt an. Der Wirbelsturm werde voraussichtlich in nur fünf Stunden über den Ort hinwegziehen, sagte Ramírez. Allerdings fehlten Autos und Busse, um derart viele Menschen binnen Stunden aus der Stadt zu bringen.

Puerto Cabezas ist besonders anfällig für stürmische Winde, weil fast alle Häuser aus Holz gebaut sind. Die örtlichen Behörden riefen die Eigentümer fester Häuser auf, ihre Nachbarn aufzunehmen. Das Auge des Wirbelsturms befand sich nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrums noch etwa 100 Kilometer östlich von der Stadt.

Heftige Regenfälle

Die Windgeschwindigkeit von «Beta» betrug etwa 150 Kilometer pro Stunde. Zugleich gingen in seinem Einzugsbereich heftige Regenfälle nieder. Bis Sonntag könne er sich weiter verstärken und voraussichtlich die Kategorie zwei oder mehr erreichen.

«Beta» war zuvor über die kolumbianische Insel Providencia hinweggefegt. Mehrere Menschen wurden verletzt; der Sturm richtete erhebliche Schäden an.

«Wir haben keine Berichte über Todesopfer, aber einige Menschen sind verletzt worden. Ausserdem hat es erhebliche Zerstörungen gegeben», sagte Präsident Alvaro Uribe am Samstag kurz vor einem Besuch der Insel. Dächer seien abgedeckt und Bäume entwurzelt worden.

(smw/sda)

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