Brände und Chaos nach Erdbeben in Neuseeland
publiziert: Donnerstag, 20. Dez 2007 / 14:45 Uhr

Wellington - Ein heftiges Erdbeben hat in der neuseeländischen Küstenstadt Gisborne Chaos und Schäden verursacht. Viele der 30'000 Einwohner rannten in Panik auf die Strassen, als das Beben der Stärke 6,8 die Region erschütterte.

Die Feuerwehr musste mindestens zehn Brände löschen. (Archivbild)
Die Feuerwehr musste mindestens zehn Brände löschen. (Archivbild)
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Nach Angaben von Radio Neuseeland war es das schwerste Beben seit 20 Jahren. Das Epizentrum lag rund 40 Kilometer vor der Küste südwestlich der Stadt und noch weiter als 1000 Kilometer südlich zu spüren.

In der Stadt an der Ostküste der Nordinsel stürzten mindestens drei Gebäude ein. Zahlreiche Fensterscheiben gingen zu Bruch. Zehn Personen wurden nach Angaben des Bürgermeisters leicht verletzt.

Auf einer der Hauptstrassen tat sich ein grosser Krater auf. Die Feuerwehr musste mindestens zehn Brände löschen. Gasleitungen wurden beschädigt, der Strom fiel während rund 40 Minuten aus.

Beben nach Ladenschluss

Das Beben ereignete sich kurz vor 21.00 Uhr Ortszeit. Zu diesem Zeitpunkt waren die Geschäfte in der Innenstadt geschlossen, und die meisten Menschen hielten sich bereits zu Hause auf. «Es fühlte sich an, als würde das ganze Haus schwanken», sagte eine Einwohnerin.

Das nationale Krisenzentrum in Wellington wurde sofort alarmiert. Eine Tsunamiwarnung sei nicht nötig gewesen, weil das Epizentrum so tief in der Erde lag, sagte der Direktor der Zivilverteidigung, John Hamilton.

In Neuseeland werden jedes Jahr 14'000 Erdbeben registriert. Rund 150 davon sind so stark, dass Menschen sie spüren. Auch Beben der Stärke sechs und höher sind in Neuseeland keine Seltenheit.

(bert/sda)

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