Flutwelle bedroht australische Metropole Brisbane
Brisbane rüstet sich gegen Flutwelle
publiziert: Dienstag, 11. Jan 2011 / 19:45 Uhr

Brisbane - Die verheerende Flut in Australien hat nun auch die Millionenstadt Brisbane erreicht. Die Uferpromenade am Brisbane River steht bereits unter Wasser. Medien berichteten von Panikkäufen. Wegen der Flutwelle mussten zahlreiche Menschen ihre Häuser verlassen.

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Bei der schlimmsten Flut im australischen Bundesstaat Queensland seit 50 Jahren sind in der Nacht auf Dienstag zehn Menschen umgekommen. 78 Einwohner würden zudem noch vermisst, sagte die Regierungschefin von Queensland, Anna Bligh.

Ganze Familien seien in den Wassermassen verschwunden. Bligh befürchtet, dass sich die Zahl der Opfer noch dramatisch erhöhen könnte.

Menschen bringen sich in Sicherheit

Tausende Menschen verliessen die Innenstadt von Brisbane bereits mit Bussen, Bahnen und Autos. In den Vororten wurden hunderte Menschen aus der Luft gerettet. Der Fährverkehr sowie die Zug- und Busverbindungen wurden in Teilen der Stadt eingestellt. Die Polizei sperrte Strassen ab.

Es wird erwartet, dass sich die Lage in Brisbane in den kommenden Tagen verschärft. Sintflutartige Regenfälle könnten die Flut verschlimmern, warnte Meteorologe Brett Harrison. «Alles ist längst vollgesogen. Da braucht es nicht einmal viel Regen, um die Pegelstände am Boden zu erhöhen.»

Der Höhepunkt der Fluten wird am Donnerstag erwartet. Dann soll die 5,45-Meter Marke von 1974 überschritten werden. «Wir müssen uns auf eine sehr furchterregende Erfahrung einstellen», sagte Bligh.

«Tsunami an Land»

Am Montag hatte eine Sturzflut die Stadt Toowoomba - 126 Kilometer westlich von Brisbane - verwüstet. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben. Reissendes Wasser verwüstete die Kleinstadt, schwemmte Autos weg und trieb die Einwohner dazu, auf Dächern und Bäumen Zuflucht zu suchen. Polizeichef Bob Atkinson sprach von einem Tsunami an Land.

Die Naturkatastrophe richtete bisher Schäden in Höhe von rund fünf Milliarden australischen Dollar (etwa 4,8 Milliarden Franken) an. Millionen Tonnen Obst, Getreide und Baumwolle wurden vernichtet, die Infrastruktur wurde teilweise zerstört.

(fest/sda)

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