Idyllische Landschaften
Bund unterstützt Schaffung von drei Naturpärken
publiziert: Donnerstag, 22. Aug 2013 / 11:30 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 22. Aug 2013 / 12:49 Uhr
Das Neckertal mit intakter Kultur- und Naturlandschaft, typischen Streusiedlungen und natürlichem Flussverlauf.
Das Neckertal mit intakter Kultur- und Naturlandschaft, typischen Streusiedlungen und natürlichem Flussverlauf.

Bern - Die Errichtung von regionalen Naturpärken in Neckertal SG/AR, Schaffhausen und Simplon VS wird vom Bund finanziell unterstützt. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat die Gesuche der Kantone Wallis, St. Gallen und Schaffhausen gutgeheissen.

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Die drei Gesuche um Finanzhilfe waren im Januar eingereicht worden. Am Dienstag gab das BAFU nun grünes Licht: Die Trägerschaften erhalten während drei Jahren insgesamt 1,9 Millionen Franken vom Bund.

Die drei neuen so genannten Parkkandidaten haben nun vier Jahre Zeit, die notwendigen Voraussetzungen für die Anerkennung als Park zu schaffen und damit das Parklabel zu erhalten. Zusammen verfügen sie über 456,7 Quadratkilometer, was rund der doppelten Fläche des Neuenburgersees entspricht.

Der Parkkandidat Schaffhausen ist in doppelter Hinsicht eine Besonderheit, wie das BAFU schreibt: Das Parkprojekt wurde grenzüberschreitend mit deutschen Gemeinden lanciert. Zudem ist es der erste regionale Naturpark, in welchem die für das Mittelland typische einheimische Flora und Fauna gefördert wird.

Für die Trägerschaft des Parkkandidaten Neckertal stehen laut BAFU insbesondere die intakte Kultur- und Naturlandschaft mit ihren typischen Streusiedlungen und der natürliche Flussverlauf als Motivation im Vordergrund, einen regionalen Naturpark zu errichten.

Wie das Netzwerk Schweizer Pärke mitteilte, stellen die beiden Parkprojekte Neckertal und Schaffhausen zudem eine Premiere dar: Sie liegen in Kantonen, in denen es bisher noch keine Pärke gibt.

Simplon-Projekt auf wackligen Füssen

Im Wallis hingegen bestehen bereits die beiden Naturpärke Binntal und Pfyn-Finges. Ob der Simplon als dritter Park dazu kommt, sei allerdings "höchst zweifelhaft", schreibt das Netzwerk Schweizer Pärke.

In den letzten Wochen hätten sich mit Simplon-Dorf und Termen zwei wichtige Gemeinden aus dem Projekt ausgeklinkt. Die geschrumpfte Trägerschaft wird laut dem Netzwerk Schweizer Pärke demnächst entscheiden, ob der Naturpark dennoch errichtet werden soll.

Bisher 14 regionale Naturpärke

Seit dem 1. Januar 2013 zählt die Schweiz 14 regionale Naturpärke in Betrieb mit dem Label "Schweizer Pärke": Beverin, Binntal, Chasseral, Diemtigtal, Doubs, Ela, Entlebuch, Gantrisch, Gruyère Pays-d'Enhaut, Jurapark Aargau, Jura vaudois, Pfyn-Finges, Thal und Val Müstair.

Daneben verfügt die Schweiz über den bekannten Schweizerischen Nationalpark, der 1914 geschaffen wurde, und über zwei Projekte für neue Nationalpärke: Pac Adula GR/TI und Parco Nazionale del Locarnese TI. Schliesslich ist der Wildnispark Zürich Sihlwald bis jetzt der einzige Naturerlebnispark.

(dap/sda)

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