Bundesrat will Anrechnung von CO2-Senken ermöglichen
publiziert: Freitag, 9. Mai 2003 / 14:17 Uhr

Bern - Der Bundesrat will die Bedingungen schaffen, dass so genannte Senkenprojekte zur Reduktion von CO2 realisiert werden können. Er hat eine entsprechende Motion der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats angenommen.

Mit Senkenprojekten zu geringerer CO2-Belastung.
Mit Senkenprojekten zu geringerer CO2-Belastung.
Wälder und landwirtschaftliche Böden könnten mithelfen, das Reduktionsziel für Treibhausgase gemäss dem Kyoto-Protokoll zu erreichen, hielt der Bundesrat fest. Neben der nachhaltigen Nutzung von Holz sei die Förderung von Kohlenstoffspeichern in der Biomasse und im Boden - so genannten Senken - eine klimapolitische Option.

Denn dadurch werde der Atmosphäre CO2 entzogen. Wenn schonend und nachhaltig bewirtschaftet werde, könnten die Humusschicht des Bodens und Wälder beträchtliche Mengen CO2 aufnehmen.

Zu berücksichtigen sei, dass Senken nur zeitlich beschränkt CO2 aufnehmen. Die CO2-Aufnahme sei auf die Wachstumsphase der Bäume beschränkt und könne sich zum Beispiel durch das Absterben von Biomasse, Feuer- oder Sturmschäden in eine Emission verwandeln.

Gestützt auf eine Bestandesaufnahme der ETH Zürich zur Senkennutzung in der Schweiz stellt der Bundesrat fest, dass die Datenlage gegenwärtig noch sehr lückenhaft sei und dass deshalb Potenzialabschätzungen mit grossen Unsicherheiten behaftet seien.

Sofern nach Klärung der offenen Fragen eine Anrechnung von Senken für die Schweiz zweckmässig erscheint, ist der Bundesrat bereit, deren Nutzung zu ermöglichen. Entsprechende Abklärungen seien eingeleitet, und Pilotprojekte seien vorgesehen, um praktische Erfahrungen im Umgang mit Senken zu sammeln.

Die Resultate werden bis 2006 erwartet. Zu diesem Zeitpunkt wird die Schweiz auch ihre Absichten bezüglich der Nutzung von Senken gegenüber der Klimakonvention deklarieren müssen.

(fest/sda)

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