Bush: Keine Verringerung der Treibhausgase bis 2025
publiziert: Mittwoch, 16. Apr 2008 / 23:23 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Apr 2008 / 01:08 Uhr

Washington - Mit einer neuen klimapolitischen Zielvorgabe will US-Präsident George W. Bush erreichen, dass der Treibhausgas-Ausstoss seines Landes vom Jahr 2025 an nicht mehr ansteigt.

Umweltschützer und US-Demokraten kritisierten Bushs Plan als nutzlos und gefährlich.
Umweltschützer und US-Demokraten kritisierten Bushs Plan als nutzlos und gefährlich.
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Der Zuwachs der Emissionen solle in den kommenden Jahren verlangsamt werden und dann vollständig zum Stillstand kommen, sagte Bush in Washington.

Eine Verringerung der Treibhausgase bis 2025 sieht Bushs Plan nicht vor, ebensowenig die Festlegung auf eine bestimmte Emissionsobergrenze. Umweltschützer und US-Demokraten kritisierten Bushs Plan als nutzlos und gefährlich.

Bush: «Nationales Ziel»

Bush bezeichnete seine Vorschläge als «neues nationales Ziel». Erreicht werden solle es durch die Weiterentwicklung umweltfreundlicher Technologien und Verbesserungen bei der Energieeffizienz.

Nach Bushs Vorstellungen sollen etwa die Schadstoffemissionen im US-Energiesektor «in zehn bis 15 Jahren ihren Höhepunkt erreichen und danach absinken». Alternativen seien zum Beispiel Atomkraft und «saubere Kohle».

Keine Verpflichtungen

Ob die Industrie gesetzlich verpflichtet werden soll, ihre Emissionen abzubauen, liess der Präsident offen. Er plädierte für ein freiwilliges Anreizsystem.

Die Einbindung seines Landes in den international verpflichtenden Kyoto-Prozess lehnte Bush erneut ab. Das Kyoto-Protokoll zur Absenkung der Emissionen sei «mangelhaft», kritisierte Bush.

Die demokratische Senatorin Barbara Boxer bezeichnete Bushs Pläne als «Gipfel der Verantwortungslosigkeit». Sie würden verkennen, das die Schadstoffemissionen bereits ein «gefährliches Level» erreicht hätten.

(bert/sda)

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