Bush plädiert für Klimaschutz-Abkommen
publiziert: Donnerstag, 6. Mrz 2008 / 07:39 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 6. Mrz 2008 / 08:05 Uhr

Washington - Gut zwei Monate nach der Klimakonferenz in Bali hat US-Präsident George W. Bush für internationale Abkommen zur Verringerung der Treibhausgase plädiert.

Die Konferenz in Bali war auch am Wiederstand der USA gescheitert.
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Dabei müssten sich aber alle Länder beteiligen, sagte er am Mittwoch in Washington offensichtlich mit Blick auf Russland, China und Indien, die bisher solche Abkommen ablehnen.

«Damit es wirksame internationale Abkommen gibt, müssen diese ein solides Engagement aller grösseren Wirtschaften vorsehen», sagte Bush bei einer Konferenz über die Zukunft erneuerbarer Energien.

Kein grösseres Land dürfe ausgenommen sein, fügte er hinzu. Eine solche Vereinbarung, der sich alle anschliessen, würden die USA unterstützen, sagte Bush.

Verbindliche Vereinbarungen?

Die Weltklimakonferenz im Dezember in Bali war ohne einen Durchbruch im Kampf gegen die Erderwärmung zu Ende gegangen. Viele Länder hatten damals den USA, Russland sowie China und Indien die Schuld an dem enttäuschenden Ausgang gegeben. Die USA hatten vor allem verbindliche Vereinbarungen für die grossen Industrieländer abgelehnt.

An der gegenwärtigen Konferenz in Washington nehmen Minister und Spitzenbeamte aus mehr als 100 Ländern teil. Ihr Ziel ist ein neues internationales Aktionsprogramm, in dem sich Staaten und Organisationen verpflichten, klar festgelegte Ziele zum Ausbau dieser Energien zu erreichen.

Für die Schweiz ist Bundesrat Moritz Leuenberger vor Ort. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA sagte der Schweizer Umweltminister, die Welt beginne die wirtschaftliche Bedeutung erneuerbarer Energien zu erkennen. Vor allem in den USA habe bezüglich alternativer Energiequellen ein Paradigmenwechsel stattgefunden.

(bert/sda)

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