Charley treibt Hunderttausende in die Flucht
publiziert: Freitag, 13. Aug 2004 / 21:30 Uhr

Havanna - Der tropische Wirbelsturm Charley hat hunderttausende Menschen in Kuba und im US-Bundesstaat Florida in die Flucht getrieben. Der Hurrikan fegte in der Nacht mit bis zu 170 Stundenkilometern über Kuba hinweg.

Charley nähert sich nach Angaben der Wetterdienste der Südspitze Floridas.
Charley nähert sich nach Angaben der Wetterdienste der Südspitze Floridas.
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Danach näherte er sich nach Angaben der Wetterdienste der Südspitze Floridas. Experten befürchteten, dass sich der Hurrikan auf seinem Weg über das Meer noch verstärken und Riesenwellen auslösen könnte.

Er wird wie ein Bulldozer hereinkommen, warnte Max Mayfield vom Nationalen Hurrikan-Zentrum der USA. In Florida galt die Alarmstufe eins.

Die drei grössten Städte der Region - Tampa, St. Petersburg und Clearwater - sollten geräumt werden. Hunderttausende Menschen wurden von den Behörden aufgefordert, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen.

Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA warnte vor bis zu vier Meter hohen Sturzfluten und Windböen von bis zu 210 Stundenkilometern. Experten rechneten mit dem stärksten Hurrikan in der Region seit 1921. Laut Schätzungen könnte er einen Schaden von bis zu zehn Milliarden Dollar anrichten.

Aus Angst vor den Riesenwellen waren überall Helfer damit beschäftigt, Sandsackwälle aufzuschichten. Viele Einwohner kauften eilig Sperrholz, um die Fenster von Häusern, Restaurants und Geschäften zu vernageln.

In Kuba hatte Charley in der Nacht stundenlang gewütet. Reporter der Nachrichtenagentur afp berichteten von ausgerissenen Bäumen und eingestürzten Häusern sowie abgestürzten Strom- und Telefonleitungen. Nach Angaben kubanischer Behörden kamen in der Provinz Havanna drei Menschen ums Leben, vier wurden verletzt.

(bert/sda)

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