'Dennis' erreicht die US-Südküste
publiziert: Sonntag, 10. Jul 2005 / 22:46 Uhr

Miami - Der Hurrikan "Dennis" hat am Sonntagabend kurz nach 21 Uhr (MESZ) mit Geschwindigkeiten von 230 Kilometern pro Stunde die US-Südküste erreicht.

Florida wurde bereits im vergangenen Jahr mehrmals von Hurrikans heimgesucht. (Archiv)
Florida wurde bereits im vergangenen Jahr mehrmals von Hurrikans heimgesucht. (Archiv)
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An rund 1,4 Millionen Menschen zwischen Florida und Mississippi erging ein Evakuierungsbefehl. Rund 1,4 Millionen Menschen in den gefährdeten Gebieten erhielten den Befehl, ihre Behausungen zu verlassen und sich landeinwärts in Sicherheit zu bringen. Die Vorbereitungen auf den gefährlichen Sturm, der in Kuba und in Haiti mindestens 15 Menschen tötete, liefen auf Hochtouren.

Auf seinem Weg von der Karibik schwächte sich der Wirbelstrum etwas ab, blieb aber in der Kategorie vier der fünfstufigen Hurrikan-Skala. Er drohte, beim Auftreffen auf Land noch stärker zu werden.

240 bis 280 Kilometer pro Stunde

Spitzengeschwindigkeiten an Land zwischen 240 und 280 Kilometer pro Stunde seien nicht ausgeschlossen, warnte das Hurrikan-Zentrum in Miami.

Zahlreiche Einwohner verbarrikadierten ihre Häuser. Die meisten Hotels, Tankstellen und Geschäfte machten dicht. Im Golf von Mexiko waren schon vorher Öl-Plattformen und andere Bohranlagen geräumt worden. Die New Yorker Börse hatte bereits letzte Woche auf die drohende Gefahr für die Ölfördereinrichtungen reagiert.

Florida ist gefährdet

Die Sorge der Meteorologen konzentrierte sich auf den Westen von Florida sowie auf die Bundesstaaten Alabama, Mississippi und Louisiana.

Besonders in Florida haben viele Bewohner die Sturmschäden noch nicht überstanden, die 2004 vier aufeinanderfolgende Hurrikane innerhalb von sechs Wochen anrichteten.

Der kubanische Staatschef Fidel Castro gab im Fernsehen bekannt, durch den Hurrikan seien in Kuba zehn Menschen getötet worden. Nach Angaben des Meteorologische Instituts in Havanna wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde gemessen.

Dörfer und Plantagen überschwemmt

Einzelne Böen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von annähernd 300 Kilometer pro Stunde. Laut den Behörden wurden etwa 1,5 Millionen Menschen in Sicherheit gebracht. In mindestens drei Provinzen gab es schwere Schäden.

Nach Angaben des Zivilschutzes von Haiti kamen dort mindestens fünf Menschen durch den Wirbelsturm ums Leben, 30 weitere würden noch vermisst. Besonders die Gebiete im Süden und Südosten des Karibikstaates waren betroffen.

Zahlreiche Dörfer und Plantagen seien dort überschwemmt, Häuser zerstört oder beschädigt worden. Auch auf Haiti wurde mit einem Ansteigen der Zahl der Toten gerechnet.

(rp/sda)

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