Die Aktion Mühleberg stilllegen löst sich auf
publiziert: Samstag, 9. Aug 2003 / 13:45 Uhr

Mühleberg - Die Aktion Mühleberg stilllegen (AMüs), die seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 für die Abschaltung des Atomkraftwerks Mühleberg gekämpft hat, löst sich auf.

Das Kernkraftwerk Mühleberg.
Das Kernkraftwerk Mühleberg.
Die Auflösung sei mit der Publikation des letzten Infobulletins beschlossen worden, sagte Barbara Wahlen von AMüs auf Anfrage. Der Mitgliederbestand der Bewegung sei in den letzten Jahren um 90 Prozent geschrumpft, aktiv mitgearbeitet hätten zuletzt noch drei Personen.

Die Atom-Abstimmungen vom Mai hätten gezeigt, das plumpe Lügen, unhaltbare Hypothesen und nackte Drohungen von Machthabenden überzeugender seien als alle Fakten von Atomgegnerinnen, schreibt Wahlen im letzten AMüs-Bulletin.

AMüS hatte sich 1986 nach der Reaktorkatastrophe im ukrainischen Tschernobyl aus Personen der Anti-Atom Bewegung und verschiedener linker und grüner Gruppierungen gebildet. Die Gruppierung, die am Atomkraftwerk Mühleberg Sicherheitsmängel kritisiert, hatte sich die Abschaltung des seit 1971 betriebenen Reaktors zum Ziel gesetzt.

Auch wenn das AKW Mühleberg weiter am Netz sei und die jüngste Atom-Abstimmung deprimierende Resultate gezeitigt habe, sei der wichtigste Erfolg von AMüs, das von Mühleberg ausgehende Risiko ins Bewusstsein der Berner Bevölkerung getragen zu haben und die BKW Energie AG zu einer offeneren Informationspolitik gezwungen zu haben, schreibt sie.

(rr/sda)

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