Kalte Nacht sorgt für Minusrekorde
Die Kältewelle sorgt für einen Temperatur-Minusrekord
publiziert: Sonntag, 5. Feb 2012 / 08:23 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 5. Feb 2012 / 09:54 Uhr

Bern - In Ulrichen im Obergoms ist laut MeteoNews in der Nacht auf Samstag mit minus 33,8 Grad der Kälterekord dieses Winters erreicht worden. Auch im Flachland und im Jura war es sehr kalt.

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In der Oberwalliser Gemeinde Ulrichen auf 1345 Meter über Meer wurde der Tiefstwert gegen 8 Uhr gemessen, wie MeteoNews am Sonntagmorgen mitteilte.

Pascal Hobi von MeteoNews sprach von der kältesten Temperatur von diesem Winter. Dagegen hat der Wetterdienst Meteomedia von Jörg Kachelmann auf der Glattalp SZ auf 1800 Meter über Meer in der Nacht auf Sonntag mit minus 37 Grad einen noch tieferen Wert gemessen. Diese Messstation entspreche nicht den Richtlinien der Weltmeteorologischen Organisation (WMO), sagte Hobi von MeteoNews dazu.

Jacqueline Kernn von Meteomedia widersprach auf Anfrage: Die Station auf der Glattalp stehe zwar an einem speziellen Standort, sei aber WMO-konform. Gemessen werde dort in einer windstillen Senke. Die Temperaturen seien deshalb stets etwas tiefer.

Kaltes Delsberg

Bereits die Nacht auf Samstag hatte in der Schweiz tiefe Minustemperaturen mit sich gebracht, auch im Flachland. Diese Werte wurden in der Nacht auf Sonntag nicht mehr erreicht. Trotzdem war es in den tief gelegenen Landesregionen noch sehr kalt: Im luzernischen Egolzwil minus 18,7 und im waadtländischen Oron-la-ville minus 18,4 Grad.

In St. Gallen, Basel, Bern und Zürich-Flughafen wurden noch Minustemperaturen von 18,2 bis 17,3 gemessen, also rund 2 Grad weniger kalt als eine Nacht zuvor.

Dafür kam es in der Gegend rund um den jurassischen Hauptort Delsberg nochmals zu einer sehr kalten Nacht. In Rossemaison war es minus 22,8 Grad kalt und in Movelier minus 18,8.

Der absolute Kälterekord in der Schweiz wurde am 12. Januar 1987 im neuenburgischen La Brévine gemessen und beträgt minus 41,8 Grad.

(asu/sda)

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