Welterschöpfungstag nach 225 Tagen
Die Menschheit hat die Ressourcen für 2015 verbraucht
publiziert: Dienstag, 11. Aug 2015 / 12:30 Uhr

Bern - Schon am 225. Tag des laufenden Jahres, am kommenden Donnerstag, hat die Weltbevölkerung die Erdressourcen für 2015 aufgebraucht. Von diesem Tag an zehrt die Menschheit von den bereits knappen Reserven unseres Planeten. Das ist neuer Negativrekord.

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140 Tage oder 20 Wochen vor Jahresende - so früh wie noch nie - sind die Ressourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann, von der Bevölkerung aufgebraucht. Umweltorganisationen und auch der Bund rufen anlässlich des «World Overshoot Day» vom Donnerstag zu einem effizienteren Umgang mit Ressourcen auf.

Jedes Jahr früher

Dieses Jahr lebe die Welt ab dem 13. August «auf Pump», schreibt das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in einer Mitteilung vom Dienstag. Vergangenes Jahr war der Stichtag der 19. August. Er tritt laut Berechnungen des «Global Footprint Network» jedes Jahr früher ein. Im Jahr 2000 waren die Zinsen der Natur erst am 1. Oktober aufgebraucht.

Um den weltweiten Ressourcenhunger zu befriedigen, bräuchte es mittlerweile 1,5 Erden. Auch die Schweiz lebe deutlich über ihren Verhältnissen, schreibt das BAFU. «Würden alle Länder so viele Ressourcen verbrauchen wie wir, bräuchte es gar drei Erden.»

Der Bund regt die Bevölkerung deshalb an, ressourcenschonender und effizienter zu leben. Auch die Wirtschaft müsse grüner werden.

(bg/sda)

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Ist ein wenig missverständlich
dieser Bericht vom BAFU.
Es geht hier um die regenerativen Ressourcen, alle anderen liessen sich wohl kaum exakt messen.

Regenerative Ressourcen lassen sich jedoch einsparen und zwar in grossen Mengen.
Dazu mal einen Ausschnitt aus einem Beitrag eines Börsenfachmanns, Maidorn schreibt:

"Verdreifachung bis 2020

Der hohe Solarstromanteil in Deutschland ist weltweit einmalig, in vielen Regionen der Welt wird unter ein Prozent des Stroms mit Solarenergie erzeugt. Aber das wird sich in den kommenden Jahren ändern. Vor allem China macht beim Ausbau mit Solarenergie ernst, bis 2020 soll die dort installierte Solarleistung von derzeit 36 GW auf 180 Gigawatt anwachsen. Weltweit soll sich die installierte Solarleistung von heute etwa 190 auf über 600 Gigawatt mehr als verdreifachen.

Gigantisches Volumen

Das Marktvolumen ist gigantisch, es dürfte bei heutigen Marktpreisen in den kommenden fünf Jahren bei über 400 Milliarden Euro liegen. Es dürfte weltweit nur wenige Märkte geben, die größer sind und ähnlich stark wachsen. Gute Aussichten also für die Branche, die viele noch vor drei Jahren komplett abgeschrieben haben. An der Börse werden die Papiere von Solawerten von vielen Anlegern noch immer gemieden. Das ist zwar nach den zahlreichen Pleiten der vergangenen Jahre nachvollziehbar, kann aber Performance kosten. Wer jetzt auf die richtigen Solarwerte setzt, der kann sein eingesetztes Kapital in den nächsten fünf Jahren vervielfachen." Soweit Maidorn

Die Erneuerbaren erlauben Millionen Einwohnenern in der Schweiz, zombie, aber sinnvoll ist das sicher nicht. Der nachhaltigste Umweltschutz wäre eine stabil bleibende Weltbevölkerung. Geht aber nicht, weil sich keiner dran hält. und wenn sich nur die Schweiz dran halten würde, nützte das wenig und der Zuwanderungsdruck stiege derartig an, dass auch das nicht bewältigt werden könnte. Die Luft würde dadurch auch nicht besser. Wir können uns der Welt nicht einfach verschliessen, zombie.

Und das Schäfchen gibt mal wieder nur Unbrauchbares vor sich, Konstruktives ist ihm ja noch nie eingefallen.
Das Schäfchen glaubt ja auch wahrscheinlich, dass ein Stück Holz, das im Wald langsam verottet, kein CO2 freisetzt, wie mir kürzlich so ein Wichtigtuer beibringen wollte. Eben, mit solchen Leuten ist so wie so kein Fortschritt zu erzielen.
Muss...
vorher schon sauviel in die Hosen gegangen sein, dass man überhaupt auf die Idee kommt, seine rote Hautfarbe grün zu übermalen und so einer Partei beizutreten.
Der...
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