Niederschläge auf der Alpennordseite
Die letzten zwölf Monate brachten mehr Regen als üblich
publiziert: Samstag, 5. Okt 2013 / 15:07 Uhr
Insgesamt brachte das hydrologische Jahr, das von Anfang Oktober 2012 bis Ende September 2013 dauerte, in den Alpen und im Norden verbreitet 10 bis 30 Prozent mehr Regen als im langjährigen Durchschnitt.
Insgesamt brachte das hydrologische Jahr, das von Anfang Oktober 2012 bis Ende September 2013 dauerte, in den Alpen und im Norden verbreitet 10 bis 30 Prozent mehr Regen als im langjährigen Durchschnitt.

Bern/Zürich - Die letzten zwölf Monate haben der Alpennordseite überdurchschnittlich viel Regen gebracht. Verbreitet fiel 10 bis 30 Prozent mehr Niederschlag als üblich. Besonders der Frühling war zu nass.

5 Meldungen im Zusammenhang
Doch auch zuvor hatte sich das Wetter nicht immer von seiner besten Seite gezeigt. In der Region Basel beispielsweise fiel im Oktober 2012 doppelt so viel Regen wie üblich, wie Christine Jutz von SRF Meteo sagte. In Payerne VD wurde im November sogar drei Mal so viel Regen gemessen wie sonst in diesem Monat.

Auch der Dezember war im Norden zu nass, während der Januar zu trocken ausfiel. Deutlich zu viel Regen fiel im April und Mai. Insgesamt brachte das hydrologische Jahr, das von Anfang Oktober 2012 bis Ende September 2013 dauerte, in den Alpen und im Norden verbreitet 10 bis 30 Prozent mehr Regen als im langjährigen Durchschnitt.

Im Süden hingegen entsprach die Regenmenge ungefähr dem langjährigen Mittel. Auch im Süden war der Frühling zwar sehr nass, danach war es im Tessin aber äusserst trocken. Im Südtessin gab es im Sommer 2013 teilweise sogar weniger Niederschlag als im Jahrhundertsommer 2003, wie es im Communiqué von SRF Meteo heisst.

Wegen der grossen Regenmengen und der starken Schneeschmelze trat der Bodensee im Juni zum Teil über die Ufer. Bereits zuvor waren im Tessin einige Ufergebiete des Lago Maggiore überschwemmt worden.

Hydrologen rechnen von Herbst zu Herbst

Das sogenannte hydrologische Jahr dauert in der Schweiz jeweils vom 1. Oktober bis zum 30. September. Grund für diesen Rhythmus ist der Niederschlag, der im Hochgebirge zwischen Oktober und Dezember meist in Form von Schnee liegen bleibt und erst im kommenden Frühjahr abfliesst. Damit die Wasserbilanz ausgeglichen ist, rechnen die Hydrologen von Herbst zu Herbst.

Ebenfalls auf den hydrologischen Jahreswechsel werden die Gletscher ausgemessen. Zu diesem Zeitpunkt sollten sie zwischen Abschmelzphase und neuem Einschneien im Gleichgewicht sein.

Das hydrologische Jahr ist nicht in allen Ländern gleich definiert. In Deutschland beispielsweise beginnt es am 1. November und endet am 31. Oktober. Grund dafür sind die tiefere Meereslage und das entsprechend spätere Einschneien, so dass der Gleichgewichtszustand Anfang November erreicht wird.

In Ländern, in denen es nicht oder kaum schneit, dauert auch für die Hydrologen das Jahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

(asu/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wetter.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Warme Südwestwinde haben ... mehr lesen
Zürich mit Blick auf den Swiss Prime Tower.
In vielen Kantonen stieg das Thermometer auf über 20 Grad.
Bern - Am Samstag hat in der Schweiz der Altweibersommer Einzug gehalten. In vielen Kantonen stieg das Thermometer auf über 20 Grad. In Delsberg und in Chur wurden sogar Temperaturen von ... mehr lesen
Binnenkanal in Widnau mit Hochwasser, Feuerwehr und Zivilschutz im Dauereinsatz.
Bern - In weiten Teilen der Deutschschweiz hat der intensive Regen am Morgen ausgesetzt, gegen Abend meldeten die meisten Kantone eine Entspannung der Hochwassersituation. MeteoSchweiz ... mehr lesen
Imposante Bergpanoramen.
Imposante Bergpanoramen.
Publinews Schon gewusst? Aufgrund der herausragend schönen Landschaften der Schweiz wurde dort der Massentourismus quasi geboren. Denn in den 1860er Jahren reisten die ersten Touristen dorthin, um die Schönheit von Regionen wie dem Wallis oder imposante Gipfel wie das Matterhorn aus nächster Nähe zu erleben. mehr lesen  
Publinews Um richtig arbeiten, lernen und sich auf Prüfungen vorbereiten zu können, ist der passende Arbeitsplatz notwendig. mehr lesen  
Bürostuhl mit oder ohne Rollen?
Das Objekt aus gutem Winkel fotografieren.
Publinews Immobilien als begehrtes Objekt in der Architektur sind nicht neu. mehr lesen  
Publinews Der Sommer ist endlich da, das Thermometer klettert immer weiter nach oben und in der Sonne ist es eigentlich ... mehr lesen  
Drückende Schwüle.
Wir ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von wetter.ch. Meldungen sind je nach Rubrikenzugehörigkeit speziell gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

NEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.

WERBUNG BUCHEN Gerne beraten wir Sie kompetent und individuell auch zu weiteren vielfältigen Werbemöglichkeiten in unserem Netzwerk.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@wetter.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
         
Ausstellung von Jayn Erdmanski: Strange Theory of Light and Matter
Publinews Galerie vor der Klostermauer: 25. Okt. bis 17. Nov. 2019  Die St.Galler Künstlerin Jayn Erdmanski zeigt ab 25. Oktober ihre neuen Arbeiten in der Galerie vor der Klostermauer. In der ... mehr lesen
Publinews Ab in die römische Antike!  Der grösste Silberschatz der Antike, das imposante Theater, das romantische Römerhaus, spannende Mitmach-Aktionen, tolle Picknickplätze ... mehr lesen
Publinews Ausstellung bis 9. August 2020  Sitzt du noch oder bewegst du dich schon? Eine Ausstellung im Anatomischen Museum Basel thematisiert die Auswirkungen sportlicher Betätigung auf ... mehr lesen
-
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: erleben Sie das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, welche frei um Sie herumfliegen, ... mehr lesen
Publinews Atzmännig, bekannt als Freizeitparadies vor den Toren Zürichs, mit seiner Rodelbahn, dem Freizeitpark und Seilpark, bietet Spass und Nervenkitzel mitten in der Natur. ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF