Durchbruch beim Schutz von Seepferdchen
publiziert: Donnerstag, 14. Nov 2002 / 08:27 Uhr

Santiago de Chile - Auf der internationalen Artenschutzkonferenz in Santiago de Chile ist ein Durchbruch beim Schutz der Seepferdchen erzielt worden.

Seepferdchen.
Seepferdchen.
Mit einer erstaunlich deutlichen Mehrheit seien in der Vorentscheidung erstmals derart weit reichende Schutz- und Kontrollmechanismen für einen maritimen Fisch ins Auge gefasst worden, sagte der Vertreter der Umweltschutzorganisation WWF, Volker Homes, in Santiago.

Sollte auch das Plenum der 12. Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) entsprechend entscheiden, würden die Seepferdchen in den Anhang II des Vertrages aufgenommen. Die Exportländer müssten dann versichern, dass die Tiere aus legalen Fängen stammen, die den Bestand der Population nicht gefährden.

Keinen Schutzstatus billigten die Delegierten der Konferenz in der Probeabstimmung dem Plankton fressenden Walhai - dem grössten Fisch der Erde - und dem Riesenhai zu. Beide Anträge scheiterten jedoch nur knapp, so dass eine Abänderung durch das Plenum zum Ende der Konferenz am Donnerstag oder Freitag noch für möglich gehalten wurde.

Die Seepferdchen kommen in flachen Küstengewässern im Westatlantik und im indopazifischen Ozean vor. Sie reagieren auf Überfischung besonders empfindlich. Alle mehr als 30 Seepferdchenarten gelten als in ihrem Bestand gefährdet.

Lebend oder auch getrocknet kommen sie in den Handel. Weltweit treiben 75 Länder mit den Tieren Handel, die in Aquarien landen oder getrocknet als Souvenire, Glücksbringer oder Modeschmuck verkauft werden. Der grössere Teil aber wird in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet.

(bert/sda)

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