Eine Million Philippiner auf der Flucht vor Taifun «Mitag»
publiziert: Freitag, 23. Nov 2007 / 17:41 Uhr

Manila - Mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von 210 Kilometern pro Stunde ist Taifun «Mitag» über den Pazifik Richtung Philippinen getobt. Rund eine Million Einwohner der Inselgruppe brachten sich in Sicherheit.

Präsidentin Gloria Arroyo brach einen Besuch in Singapur ab.
Präsidentin Gloria Arroyo brach einen Besuch in Singapur ab.
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Mit Tiefladern, Mannschaftswagen und Müllfahrzeugen ergriffen vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner der östlichen Insel Catanduanes und der Halbinsel Bicol die Flucht vor dem Wirbelsturm.

Präsidentin Gloria Arroyo brach einen Besuch in Singapur ab. Sie wollte sich dafür einsetzen, dass «Mitag» keine ähnlich starken Verwüstungen anrichtet wie der Taifun «Durian». Wegen «Durian» waren im vergangenen Jahr 1200 Menschen ums Leben gekommen und 200'000 obdachlos geworden.

Die Vorsorgemassnahmen betrafen die gesamte Küste der philippinischen Hauptinsel Luzon, auf der auch die Hauptstadt Manila liegt. Die Transportbehörden strichen den gesamten Fährverkehr und sagten aus Sorge vor den unberechenbaren Windböen zahlreiche Flüge ab.

Am Samstag an Land erwartet

Die Meteorologen konnten nicht eindeutig vorherberechnen, wo der Sturm auf das Festland treffen würde. Er wurde am Samstag an Land erwartet. Das Zentrum des Sturms befindet sich 220 Kilometer östlich von Catandunes und bewegt sich mit rund neun Kilometern pro Stunde nach Westen.

Auf jeden Fall werde der Sturm drei Viertel des Landes erfassen, sagte Anthony Golez vom Katastrophenschutz. «Wer vom Taifun nichts abbekommt, wird heftige Regenfälle zu ertragen haben.»

Im sturmgepeitschten südchinesischen Meer wurden nach einem Schiffsunglück 25 philippinische Seeleute vermisst. Wie die Küstenwache mitteilte, sank der Frachter am Donnerstag in der Region der Spratly-Inseln. 30 weitere Crewmitglieder wurden demnach gerettet.

(smw/sda)

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