Energieverbrauch nur um 30 Prozent senkbar
publiziert: Mittwoch, 25. Apr 2007 / 16:44 Uhr

Villigen - Mit mehr Energieeffizienz, Sparmassnahmen und neuen Technologien kann der Energieverbrauch in der Schweiz bis 2050 um höchstens 30 Prozent gesenkt werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Paul Scherer Instituts (PSI) in Villigen AG.

Mit dem Wechsel auf Energiesparlampen ist zwar ein wichtiger Schritt getan, aber noch lange nicht die 2000-Watt-Gesellschaft erreicht.
Mit dem Wechsel auf Energiesparlampen ist zwar ein wichtiger Schritt getan, aber noch lange nicht die 2000-Watt-Gesellschaft erreicht.
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Die 2000-Watt-Gesellschaft sei eine schöne Vision, technisch wahrscheinlich möglich, aber dennoch unrealistisch, sagte Ralph Eichler, Direktor des PSI, bei der Vorstellung der Studie. Die Menschen würden sich eben nicht immer ideal verhalten.

Sozial verträglich und realistisch sei dagegen eine 3500-Watt-Gesellschaft bis zum Jahr 2050, sagte Alexander Wokaun, Leiter des Forschungsbereichs Allgemeine Energie.

In der Schweiz werden derzeit rund 5000 Watt pro Jahr und Kopf verbraucht.

Möglichst rasche CO2-Reduktion

Dass die 2000 Watt pro Kopf nicht erreicht würden, sei für das Klima nicht entscheidend. Entscheidend für den Klimawandel sei eine möglichst rasche Reduktion der CO2-Emissionen.

Um die Erwärmung der Erdatmosphäre in Grenzen zu halten, müsse die Belastung durch CO2 bis 2050 global um bis zu 50 Prozent abnehmen.

Das entspreche einer Senkung von fast 15 Prozent pro Dekade zwischen 2010 und 2050. Das PSI geht davon aus, dass dies Kosten von rund 70 Mrd. Franken verursachen wird.

Grosses Umdenken nötig

Das langfristige Ziel liege bei einer Tonne CO2 oder 500 Watt pro Kopf und Jahr aus fossilen Quellen.

Das sei etwa sechs Mal weniger als heute und erfordere ein grosses Umdenken und den Einsatz aller nicht fossilen Energieträger, sagte Wokaun.

Für Wokaun ist klar, dass Kernenergie auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Stromproduktion in der Schweiz bleiben wird.

(rr/sda)

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