Erdbeben in Italien: Mindestens 8 Tote und 30 Verschüttete bei Schulhauseinsturz
publiziert: Freitag, 1. Nov 2002 / 00:28 Uhr

Campobasso - Bei einem schweren Erdbeben in Mittelitalien sind mindestens acht Menschen, darunter sechs Kinder, ums Leben gekommen.

Die Eisenbahnverbindungen nach Campobasso wurden  unterbrochen.
Die Eisenbahnverbindungen nach Campobasso wurden unterbrochen.
Etwa 70 Prozent aller Häuser in der Region wurden nach Behördenangaben ganz oder teilweise beschädigt. Etwa 2500 Menschen seien durch die Erdstösse obdachlos geworden, teilte das Innenministerium in Rom mit. Die Regierung rief in der Region den Notstand aus. Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi reiste am Abend in das Unglücksgebiet.

Die Rettungskräfte hatten bis am späten Abend sechs Kinder nur noch tot aus den Trümmern der eingestürzten Dorfschule in dem 1500-Seelen-Ort San Giuliano di Puglia bergen können. Zwei ältere Frauen wurden tot aus ihren Häusern geborgen.

Drei Kinder wurden am Abend unverletzt geborgen. Bereits am Nachmittag waren 20 Kinder aus den Trümmern gezogen worden. Acht von ihnen befanden sich in ernstem Zustand.

Nach Angaben der Rettungskräfte befanden sich am späten Abend noch etwa 30 Menschen, zum grossen Teil Kinder, in der eingestürzten Dorfschule. Obwohl die Rettungskräfte noch Stimmen aus den Trümmern hörten, konnten sie sich nur sehr langsam vorarbeiten, weil weitere Gebäudeteile einzustürzen drohten, wie ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes mitteilte.

Die Feuerwehr nannte die Lage in San Giuliano di Puglia sehr kritisch. Alle verfügbaren Einsatzkräfte seien in dem 1500-Seelen-Ort zusammengezogen worden. Das Innenministerium stellte drei Helikopter und rund 200 Helfer aus den Nachbarregionen Abruzzen, Latium und Kampanien für die Rettungsarbeiten ab. Lastwagen mit Hilfslieferungen trafen am Unglücksort ein.

Die Schweiz wird sich wahrscheinlich nicht an den Rettungsarbeiten beteiligen. Ein Einsatz des schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) sei unwahrscheinlich, sagte Joachim Ahrens, Sprecher der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), auf Anfage, weil Italien in der Lage sei, selbst mit der Situation fertig zu werden.

(ps/sda)

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