Erstmals Luchs-Nachwuchs in der Ostschweiz
publiziert: Mittwoch, 11. Sep 2002 / 16:02 Uhr

St. Gallen - In der Ostschweiz sind erstmals seit der Wiederansiedlung des Luchses (Projekt Luno) zwei Jungtiere beobachtet worden. Laut Mitteilung hat das Weibchen Baya Nachwuchs zur Welt gebracht.

Ein Förster habe am 7. September die Luchsmutter mit ihren beiden Jungen beobachtet, heisst es. Die Tiere hätten eine halbe Stunde lang intensiv miteinander gespielt. Die Luno-Projektleitung machte zum Schutz der Luchse vor Störungen keine Ortsangaben.

Bei der Luchsmutter dürfte es sich um Baya handeln, die vor anderthalb Jahren im Tössstockgebiet ausgesetzt und später im Raum Alvier geortet wurde. Bayas Halsbandsender fiel im November 2001 aus. Die Luchsmutter, die am 7. September beobachtet wurde, trug ein Halsband.

Auch aus der Raumnutzung der Luno-Luchse lasse sich ableiten, dass es sich um Baya handle. In der vergangenen Woche wurde östlich der Speerkette auch das Luchsweibchen Nura gesichtet, dessen Halsbandsender seit Anfang 2002 ebenfalls defekt ist. Bei Nura gibt es bisher keine Hinweise auf Nachwuchs.

Keine Jungtiere führt auch das dritte Weibchen, Aura. Ihr Halsbandsender sei intakt, schreiben die Luno-Wildtierbiologen. Aura sei während des Sommers immer wieder gesehen worden - stets allein.

Aura, Nura und Baya wurden im Frühling 2001 zusammen mit drei Männchen im Raum Tössstock und Toggenburg ausgesetzt. Fünf der Luchse haben seither zwischen Ricken, Walensee, Alpstein und Rheintal ihre Reviere gefunden. Einzig Kuder Roco ist seit über einem Jahr spurlos verschwunden.

(ms/sda)

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