Ursache unbekannt
Feuer in belgischem Naturschutzgebiet schwer bekämpfbar
publiziert: Dienstag, 26. Apr 2011 / 08:28 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 26. Apr 2011 / 10:51 Uhr
Die Flammen hatten sich schnell ausgebreitet. (Symbolbild)
Die Flammen hatten sich schnell ausgebreitet. (Symbolbild)

Eupen/Aachen - Ein Grossbrand hat rund einen Fünftel des bedeutenden Naturschutzgebietes Hohes Venn bei Aachen vernichtet. Das Feuer in dem Hochmoor sei unter Kontrolle, sagte Einsatzleiter Claudy Marchal am Dienstag.

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Zwei Feuerwehrmänner seien bei den Löscharbeiten leicht verletzt worden. Beim grössten Brand dort seit 60 Jahren seien rund 1000 Hektar vernichtet worden - das ist etwa dreimal so gross wie der Central Park in New York. «Zur Brandursache kann man noch nicht viel sagen. Offensichtlich war es eine Unachtsamkeit», sagte Marchal.

Wegen der extremen Trockenheit war das Venn für Wanderer gesperrt, an den Randbereichen aber begehbar. Das Hohe Venn ist eines der grössten europäischen Hochmoorgebiete.

Per Helikopter wollte sich die Feuerwehr am Vormittag einen genauen Überblick verschaffen. Im Moor können nicht nur überirdisch die trockenen Gräser brennen, unterirdisch kann auch Torf kokeln.

Diese Nester wollen die Feuerwehrleute aus der Luft mit Wärmebildkameras ausmachen. Die Löscharbeiten könnten noch mehrere Tage dauern, sagte Marchal. Das Ausmass sei mit dem letzten Brand in 2004 nicht vergleichbar.

Starker Wind begünstigte Ausbreitung

Das Feuer war Montagnachmittag ausgebrochen, anscheinend in der Nähe der belgischen Gemeinde Baelen. Mit dem starken Wind hatten sich die Flammen in dem teils unwegsamen Gelände schnell ausgebreitet. Die Rauchsäule war noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Helfer sprachen von einem Inferno.

Rund 350 Feuerwehrleute, darunter auch 70 deutsche, seien im Einsatz. Das Wasser kommt aus grossen Tankwagen, die bis zu 20'000 Liter fassen. Daneben waren Kettenfahrzeuge der Forstverwaltung im Einsatz.

Die Arbeitsbedingungen seien sehr schwierig, sagte Marchal. Die Helfer müssten viele Meter Schlauch verlegen. Glücklicherweise habe sich der Wind gelegt.

(bg/sda)

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