Fieberhafte Rettungsarbeiten nach Unwetter
publiziert: Sonntag, 30. Mai 2004 / 17:24 Uhr

Santo Domingo/Port-au-Prince - In einem Rennen gegen die Zeit bemühen sich die Retter in Haiti und der Dominikanischen Republik weiter um die Versorgung der Überlebenden der Hochwasserkatastrophe.

In der dominikanischen Grenzstadt Jimaní sorgte ein Erdbeben für Angst und Schrecken.
In der dominikanischen Grenzstadt Jimaní sorgte ein Erdbeben für Angst und Schrecken.
1 Meldung im Zusammenhang
Neue Regenfälle erschweren die Arbeit der Hilfstrupps, die Lebensmittel, Medikamente und Erste-Hilfe-Material in die Überschwemmungsgebiete schaffen. Weil noch nicht alle Leichen geborgen sind, besteht akute Seuchengefahr.

In der dominikanischen Grenzstadt Jimaní sorgte zudem ein Erdbeben für Angst und Schrecken. Mit einer Stärke von 4,4 auf der Richterskala richtete es allerdings keine Schäden an.

Bei dem Unwetter Anfang vergangener Woche sind nach bisherigen Angaben etwa 2000 Menschen ums Leben gekommen, davon rund 1600 in Haiti und knapp 400 in der dominikanischen Grenzstadt Jimaní.

Am schwersten betroffen war der Ort Mapou im Südosten des Landes. Dort sollen etwa 1000 Menschen umgekommen sein. Hunderte verzweifelter Überlebender strömten zu den Versorgungsstellen der Hilfsorganisationen, um etwas zu essen und zu trinken zu bekommen. Rot-Kreuz-Helfer mussten viele Verletzte behandeln, die in den Fluten von treibenden Ästen oder Blechstücken getroffen worden waren.

Zwei Rettungsteams der Vereinten Nationen unterstützen seit Freitag die örtlichen UNO-Mitarbeiter, um die nötige Hilfe schnell einschätzen zu können. Nach UNO-Angaben dürften insgesamt fast 50 000 Menschen in beiden Ländern von der seit Jahrzehnten schwersten Hochwasserkatastrophe betroffen sein.

Die Schweiz hatte am Freitag zwei weitere Mitglieder des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) nach Hispaniola entsandt. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hatte auf Grund einer Lagebeurteilung zweier Schweizer Experten vor Ort bereits am Donnerstag einen Kredit von 300 000 Franken für Nothilfe freigegeben.

(bert/sda)

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