Galicischer Küste droht neuer Ölteppich
publiziert: Dienstag, 10. Dez 2002 / 15:57 Uhr

Madrid - Der galicischen Küste droht eine noch grössere Ölpest. Wegen des starken Seegangs und der zunehmenden Verdünnung des Öls nähere sich derzeit möglicherweise ein neuer Ölteppich dem Festland, teilte die galicische Regionalregierung mit.

Das meteorologische Institut der Region sagte für den Nachmittag ungünstige Wetterverhältnisse mit Westwinden voraus. In Vigo versuchten Hochseefischer trotz starken Wellengangs, mit ihren Booten kleinere Öllachen einzusammeln. Die Spezialschiffe konnten bei der unruhigen See nicht auslaufen.

Spaniens Ministerpräsident José María Aznar bezeichnete die Ölpest an der Atlantikküste als die grösste Umweltkatastrophe in der Geschichte seines Landes.

In einem Interview mit dem staatlichen Fernsehen TVE schloss der konservative Regierungschef nicht aus, dass drei Wochen nach dem Untergang des Tankers Prestige eine weitere Öl-Flut drohe. Wir sind auf alles vorbereitet, sagte Aznar.

Aznar reagierte auch auf die Kritik an seinem Krisenmanagement und räumte Fehler ein. Es kann sein, dass wir zu spät reagiert und falsche Entscheidungen getroffen haben. Aber wir haben die Fehler korrigiert. Dies war das erste Mal, dass Aznar sich in der Öffentlichkeit ausführlich zur Ölpest äusserte.

Die Opposition beklagte, dass er dem staatseigenen Fernsehen und nicht dem Parlament Rede und Antwort gestanden habe. In der Parlamentsdebatte in der vorigen Woche hatte sich Aznars Stellvertreter Mariano Rajoy den Fragen der Abgeordneten gestellt.

Der mit 77 000 Tonnen Schweröl beladene Tanker Prestige war Mitte November vor der galicischen Küste leck geschlagen und wenige Tage später gesunken. Aus ihrem Rumpf traten bereits tausende Tonnen Öl aus.

(bsk/sda)

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