Gipsdecke stürzt in Schulzimmer
publiziert: Donnerstag, 14. Nov 2002 / 21:42 Uhr

Bern - Föhnstürme mit Spitzengeschwindigkeiten von über 170 km/h sind in der Nacht zum Donnerstag durch die Alpentäler und über die Berge im Osten und in der Zentralschweiz gefegt. Bäume knickten um.

Föhn richtet in der ganzen Schweiz grosse Schäden an.
Föhn richtet in der ganzen Schweiz grosse Schäden an.
Die 500 Kilo schwere Gipsdecke fiel in der Nacht herunter. Erst bei Schulbeginn am Donnerstag wurde der Schaden entdeckt. Die Behörden gehen davon aus, dass der Sturm die Fenster eindrückte, worauf die Decke durch heftigen Wirbelwind zu vibrieren begann und herunterstürzte. Das Schulhaus bleibt bis Montag geschlossen.

Den Höhepunkt hatten die Stürme um Mitternacht erreicht. In der Region Vaduz bliesen sie mit 116 km/h durch die Gegend, in Altenrhein mit 101 km/h, während in Glarus immerhin noch 98 km/h und in Altdorf 94 km/h gemessen wurden.

Auf dem Gütsch ob Andermatt UR wurden nach Auskunft von MeteoSchweiz 172 km/h gemessen. In den übrigen Landesteilen waren die Winde weniger heftig. In Visp etwa betrugen die Spitzenwerte 66 km/h. Nach Mitternacht flachten die Winde wieder ab.

In der Toggenburger Gemeinde Krummenau führte der Föhnsturm zu einem Stromausfall. Eine Tanne war kurz vor Mitternacht in eine Hochspannungsleitung gestürzt. Im Appenzellerland behinderten umgestürzte Bäume den Verkehr.

Beträchtliche Schäden namentlich an Personenwagen richtete der Föhnsturm im Fürstentum Liechtenstein an. Auch dort waren einige Strassen zeitweise unpassierbar.

Auch im angerenzenden Ausland sorgten starke Windböen für Behinderungen. So musste der Montblanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien bis zum Mittag für den Schwerverkehr gesperrt werden.

In der Nähe des österreichischen Kaprun waren rund 1000 Skisportler zeitweise in der Seilbahn am Kitzsteinhorn gefangen. Die Bahn hatte sich bei Windgeschwindigkeiten über 130 km/h automatisch abgeschaltet. Verletzt wurde niemand.

(bsk/sda)

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