Unwetter
«Gonzalo» sucht Bermudas heim - Stromausfall und Schäden
publiziert: Samstag, 18. Okt 2014 / 09:00 Uhr / aktualisiert: Samstag, 18. Okt 2014 / 16:20 Uhr
Vorbereitung auf den Hurrikan - das Auge des Hurrikans wird als 'gefährlich und lebensbedrohlich' eingestuft.
Vorbereitung auf den Hurrikan - das Auge des Hurrikans wird als 'gefährlich und lebensbedrohlich' eingestuft.

Hamilton - Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde hat der Hurrikan «Gonzalo» die Bermuda-Inseln im Atlantik heimgesucht. Die Bewohner des britischen Überseegebiets sassen nach einem Stromausfall in der Nacht zum Samstag weitestgehend im Dunkeln, wie der Sender BBC berichtete.

5 Meldungen im Zusammenhang
Der Sturm habe Sachschäden an Häusern angerichtet, umgestürzte Bäume hätten Strassen blockiert. Das ganze Ausmass der Schäden war am Samstagmorgen noch nicht bekannt.

Zweiter tropischer Sturm innert kurzer Zeit

Nach Angaben des US-Hurrikan-Centers in Miami (Florida) befand sich das Auge des Hurrikans am Samstagvormittag (11.00 MESZ) schon rund 300 Kilometer nordnordöstlich von Bermuda. Bei Windgeschwindigkeiten von 165 Kilometern pro Stunde zog er mit 35 Stundenkilometern nordnordostwärts weiter. Für die Nacht zum Sonntag wurde er vor der kanadischen Insel Neufundland erwartet.

«Gonzalo» ist binnen kurzem der zweite tropische Sturm, der die Bermudas heimsucht. Nur wenige Tage zuvor war der Tropensturm Fay über die Inselgruppe gezogen und hatte Bäume und Strommasten umgeworfen.

Ein Menschenleben gefordert

Zuvor hatte «Gonzalo» in der Karibik gewütet, im niederländischen Teil der Insel Sint Maarten kam ein Mensch ums Leben. In der gesamten Atlantikregion, wo die Hurrikansaison im Juni beginnt und bis November dauert, ist «Gonzalo» in diesem Jahr aber erst der siebte benannte Sturm. Die Namen der Wirbelstürme werden in alphabetischer Reihenfolge vergeben.

(jbo/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wetter.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New Orleans - Die amerikanische ... mehr lesen
Die diesjährige Hurrikan-Saison dürfte etwas ruhiger verlaufen.
Hurrikane vor Florida: Werden nicht gefährlicher, da es ja keine Folgen einer nicht existierenden Klimaerwärmung gibt...
Etschmayer Es gibt verschiedene Methoden, mit den physikalischen Auswirkung der durch die Menschheit ausgestossenen oder ... mehr lesen 1
Das Bild von heute zeigt die Ausmasse des Hurrikans Odile, als er auf die Halbinsel Baja California Sur trifft.
Mexiko-Stadt - Der Hurrikan «Odile» hat in der mexikanischen Ferienregion Los Cabos zahlreiche Bäume entwurzelt und Fensterscheiben zertrümmert. Der Wirbelsturm der Kategorie 3 traf in der ... mehr lesen
Mexiko-Stadt - Der Hurrikan «Norbert» ist am Wochenende über die mexikanische ... mehr lesen
Hurrikan «Norbert» aus dem Weltraum.
In Süddeutschland beginnt das Aufräumen.
Während im Süden aufgeräumt wird trifft es die nächste Region  Schwäbisch Gmünd - Gewitter mit Starkregen haben in Deutschland nach den verheerenden Unwettern im Süden nun auch Nordrhein-Westfalen getroffen. Laub und Schlamm verstopften Kanalrohre, das Wasser lief über die Strassen und flutete Keller. Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. mehr lesen 
Schlamm und Schutt  Schwäbisch-Gmünd - Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen sind in Süddeutschland vier Menschen ums Leben gekommen. In Schwäbisch Gmünd wurden am Montag zwei Männer tot geborgen, sie waren in einen Kanalschacht gesogen worden. mehr lesen  
Region westlich von Houston besonders betroffen  Washington - Bei schweren Unwettern im US-Bundesstaat Texas sind mindestens sechs Menschen ... mehr lesen  
Wasserstand steigt weiter  Heilbronn - Bei den schweren Unwettern und Überschwemmungen im deutschen Bundesland Baden-Württemberg ist die Opferzahl auf vier gestiegen. Am Sonntagabend starb ein 13 Jahre altes Mädchen an einer Bahnstrecke, wie die Polizei in Aalen am Montag meldete. mehr lesen  
Wir ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von wetter.ch. Meldungen sind je nach Rubrikenzugehörigkeit speziell gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

NEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.

WERBUNG BUCHEN Gerne beraten wir Sie kompetent und individuell auch zu weiteren vielfältigen Werbemöglichkeiten in unserem Netzwerk.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@wetter.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
     
Rudolf Stingel: Untitled, 2013, Öl auf Leinwand, Foto: Christopher Burke Studio
Publinews Fondation Beyeler: 26. Mai - 5. Oktober 2019  Mit dem zeitgenössischen Maler Rudolf Stingel widmet die Fondation Beyeler ihre Sommerausstellung 2019 einem der höchstgehandelten Namen auf dem ... mehr lesen
Publinews Uhrenmuseum Beyer  Das Uhrenmuseum Beyer gilt als eine der grossen Attraktionen Zürichs. Es befindet sich an der berühmten Einkaufsmeile inmitten von Zürich und ist durch das Ladenlokal ... mehr lesen
Ausstellung: «Die Katze. Unser wildes Haustier»
Publinews Ausstellung im Naturmuseum Thurgau  Die Katze ist das beliebteste Haustier in der Schweiz. Mal ist sie anschmiegsam, oft distanziert, immer ist sie eigenwillig. Die neue Sonderausstellung im Naturmuseum ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF