Attraktives Familienmuseum
Grüner Klee, Dynamit und Stickstoff - Explosives im Naturmuseum Solothurn
publiziert: Dienstag, 5. Jul 2016 / 16:59 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Sep 2017 / 13:52 Uhr

Das Naturmuseum Solothurn ist ein attraktives Familienmuseum, das für seine verständlichen Ausstellungen bekannt ist. Es zeigt Ausstellungen über Tiere, Pflanzen, Fossilien und Mineralien - ihnen ist eins gemeinsam: Sie stammen allesamt aus der Region!

Faszinierend sind die interessanten Sonderausstellungen zu wechselnden Themen. Die aktuelle Sonderausstellung beschäftigt sich mit dem Thema «Grüner Klee und Dynamit - Der Stickstoff und das Leben» - sie ist noch bis zum 23. Oktober 2016 im Untergeschoss des Museums zu sehen. Kulinarisch geht es dann im Herbst 2016 weiter: «Wer is(s)t denn da? 80'000 Jahre Essen und Trinken», gefolgt von den Themen «Baumeister Biber» oder «Apfelwelten».

Sonderausstellung «Grüner Klee und Dynamit - der Stickstoff und das Leben»

Stickstoff ist geruchlos, farblos und er lässt uns in seiner reinen Form sogar ersticken - daher auch sein Name. Und trotzdem: ohne ihn läuft nichts! Er ist Bestandteil unserer DNA und Proteine, kommt im Chlorophyll vor und lässt Ernten wachsen. Und er ist Grundbaustein für Sprengstoff!

In der Sonderausstellung «Grüner Klee und Dynamit - der Stickstoff und das Leben» werden die Besucher auf die spannende Reise durch die Geschichten des Stickstoffs mitgenommen. Dabei erleben sie diesen aussergewöhnlichen Stoff in all seinen Facetten: einmal erscheint der Stickstoff als geliebten Kunstdünger, ein anderes Mal als Sprengstoff. Interaktive Elemente verhelfen, diesen wichtigen Stoff für uns begreifbar zu machen.

Vom Mittelalter bis in die heutige Gegenwart

Während es früher Salpeterer waren, die in mittelalterlichen Ateliers unter erschwerten Bedingungen kleine Mengen an verwertbarem Stickstoff gewonnen haben, wird heute mithilfe moderner Hochtechnologie Stickstoff in fast unbegrenzten Mengen produziert. Die Haber-Bosch-Synthese verhalf dem Menschen plötzlich, Stickstoffdünger aus Luft und Erdgas herzustellen - eine Erfindung, die oft als wichtigste des 20. Jahrhunderts bezeichnet wird. Denn sie ermöglichte bessere Ernten und damit einhergehend ein Bevölkerungswachstum, wie es ohne dieses Verfahren nicht denkbar gewesen wäre.

Kunst aus Stickstoff

Ob korallenartige Gebilde, Stalaktiten, Nadeln, kugelige Wucherungen oder pelzige Krusten - wir sind gespannt auf die Installation des schweizerischen Künstlerduos Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger. Zwei Aussenvitrinen des Naturmuseums werden vom Duo mit Kunstdüngerkristallen bespielt. Der Wachstumsprozess der Kristalle ist aber bei Weitem noch nicht abgeschlossen. Wir lassen uns gerne überraschen, wie sich die Objekte in unseren Vitrinen entwickeln!

Umfrangreiche Sammlungen

Neben den Sonderausstellungen sind besonders die umfangreichen, sorgsam gepflegten Museumssammlungen einen Besuch wert - hier können Sie nach Herzenslust auf Entdeckungsreise gehen und Exponate aus den Bereichen Wirbeltiere, wirbellose Tiere, Paläontologie, Geologie, Mineralogie oder Botanik/Herbarien erkunden.

Vernetzt und bewegt

Im Erdgeschoss werden Tiere des schweizerischen Mittellandes und ihre Lebensräume präsentiert. Es wird aufgezeigt, wie unterschiedlich Lebensweisen und Überlebensstrategien aussehen können und wie dynamisch sich unsere heutige Kulturlandschaft unter dem Einfluss des Menschen entwickelt.

Schwimmen und fliegen

Der 1. Stock ist in erster Linien den Wassertieren, Insekten und Vögeln gewidmet. Hier taucht der Besucher in die Welt der Fische oder hebt mit den Vögel ab zum Flug. Dieses Stockwerk wird ab Herbst 2016 total erneuert und ist in neuem Glanz Ab Mitte 2017 wieder zugänglich.

Warm und kalt

Im 2. Stock reisen die BesucherInnen weit zurück durch die Zeitgeschichte bis hin zur Entstehung der Erde durch den Urknall. Die Entstehung der heutigen Landschaft durch Natur und Mensch wird aufgezeigt und Kristalle sowie Steine entführen in die Welt der Geologie.

Einmalig sind die 150 Millionen Jahre alten versteinerten Schildkröten aus den Steinbrüchen der Stadt, die wunderschönen Seesterne vom Weissenstein und die berühmten Dinosaurier-Fährten von Lommiswil. Alle Tiere und Objekte, die frei aufgestellt sind, dürfen angefasst werden und es gibt viele Spiel- und Versuchsmodelle. Ein Museum zum Anfassen und ein super Erlebnis für Jung und Alt.

Bis bald im Naturmuseum Solothurn - Ihr Familienmuseum in der schönsten Barockstadt der Schweiz.

Informationen zum Naturmuseum Solothurn finden sie auf der Museumswebseite:

www.naturmuseum-so.ch

Aktuelles aus dem Naturmuseum Solothurn finden Sie auch auf Facebook unter
www.facebook.com/NaturmuseumSolothurn/

(ps/pd)

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