Heute vor fünf Jahren kam 'Lothar'
publiziert: Sonntag, 26. Dez 2004 / 08:37 Uhr

Bern - Am heutigen Stefanstag vor fünf Jahren fegte mit Lothar der schwerste Wintersturm des Jahrhunderts über die Schweiz. Die Bilanz war schockierend: 30 Tote sowie ein Sachschaden an Gebäuden und Landschaft in Höhe von mehreren hundert Millionen Franken.

Lothar forderte in der Schweiz 30 Tote.
Lothar forderte in der Schweiz 30 Tote.
Lothar hinterliess ein Bild der Verwüstung. Ganze Dorfteile und Waldpartien lagen zerstört am Boden. Bäume waren wie Zündhölzer umgeknickt und versperrten Verkehrswege oder schnitten Strom- oder Telefonleitungen entzwei. Es dauerte Wochen, bis sich die Situation in der Schweiz wieder normalisierte.

14 Menschen wurden am Tag selber von herunterstürzenden Bäumen oder Gebäudeteilen erschlagen. 16 weitere starben in der Folge bei Aufräumarbeiten in den Wäldern. Lothar setzte dem Katastrophenjahr mit dem Lawinenwinter und dem Hochwasser an Pfingsten die unrühmliche Krone auf.

Der Winterorkan wurde zunächst als Kurt bekannt. Dies war aber die Bezeichnung für das Haupttief über Südskandinavien. Das darin eingebette Teiltief, das über der Schweiz wütete, erhielt den Namen Lothar. Im Gegensatz zu Vivian vom Februar 1990, der vor allem in den höheren und mittleren Lagen gewütet hatte, suchte Lothar auch das Mittelland heim.

Bevölkerung ungenügend alarmiert

Der Bundesrat stellte einen Monat später fest, dass die Bevölkerung über das Aufziehen des Winterorkans ungenügend alarmiert worden war. In der Folge wurde das Alarmsystem von MeteoSchweiz, der Nationalen Alarmzentrale und der Kantonspolizeien verfeinert.

Lothar und sein Bruder Martin richteten vor allem in Frankreich und Südwestdeutschland schwere Verwüstungen an. Dabei kamen gemäss Behördenschätzungen 125 Menschen ums Leben, allein 86 in Frankreich. Jüngste UNO-Prognosen zeigen, dass sich Ereignisse wie Lothar wegen des Klimawandels jederzeit wiederholen können.

(mo/sda)

In Süddeutschland beginnt das Aufräumen.
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