Hochwasser in Brasilien fordert mehr als 50 Tote
publiziert: Freitag, 25. Jun 2010 / 21:37 Uhr

São Paulo/Recife - Notstand in Brasiliens Nordosten: Nach den grossen Überschwemmungen in den Bundesstaaten Alagoas und Pernambuco ist die Zahl der Toten auf mindestens 51 gestiegen. Das nur langsam abfliessende Hochwasser hinterlässt verwüstete Gegenden.

Der Brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva fährt wegen der Umweltkatastrophe in seinem Land nicht zum G20-Gipfel.
Der Brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva fährt wegen der Umweltkatastrophe in seinem Land nicht zum G20-Gipfel.
Viele Orte waren auch heute Freitag, rund eine Woche nach Beginn der Katastrophe, immer noch ohne Strom, ausreichend Trinkwasser und Lebensmittel. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva sagte seine Teilnahme am G20-Gipfel in Toronto ab.

Regierung stellt Hilfe bereit

Lula hatte die Region am Donnerstag mit dem Helikopter überflogen und danach von einer «Tragödie» gesprochen. Die Regierung stellte Hilfen in dreistelliger Millionenhöhe bereit.

56 Vermisste

Die Zahl der Vermissten wurde deutlich nach unten korrigiert. Hatten die Behörden Anfang der Woche noch von bis zu 600 Vermissten in Alagoas berichtet, wurde deren Zahl inzwischen auf 56 verringert.

Erschwerte Kommunikation

Viele seien bei Freunden und Familien untergekommen. Die Kommunikation sei bei solch einer Katastrophe schwierig, hiess es zur Begründung. In der Krisenregion mussten etwa 150'000 Menschen wegen der Wassermassen flüchten. Zehntausende wurden obdachlos.

Grosse Schäden

Nach einer vorläufigen Schadensbilanz des Zivilschutzes zerstörten die Fluten allein in Alagoas etwa 11'500 Häuser. 79 Brücken wurden beschädigt. Im benachbarten Bundesstaat Pernambuco wurden über 2000 Kilometer Strasse in Mitleidenschaft gezogen.

Ausmass der Katastrophe noch nicht sichtbar

Armee und Rettungsdienste sind im Einsatz, um Hilfslieferungen zu verteilen. Vielerorts wurden Behelfsbrücken installiert und Feldlazarette aufgebaut. Das ganze Ausmass der Katastrophe dürfte wohl erst in einigen Tagen sichtbar werden, wenn das Wasser abgeflossen ist.

(bang/sda)

In Süddeutschland beginnt das Aufräumen.
Während im Süden aufgeräumt wird trifft es die nächste Region  Schwäbisch Gmünd - Gewitter mit Starkregen haben in Deutschland nach den verheerenden Unwettern im Süden nun auch Nordrhein-Westfalen getroffen. Laub und Schlamm verstopften Kanalrohre, das Wasser lief über die Strassen und flutete Keller. Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. mehr lesen 
Region westlich von Houston besonders betroffen  Washington - Bei schweren Unwettern im US-Bundesstaat Texas sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Besonders betroffen war die Region westlich der Millionenstadt Houston, wie ... mehr lesen
Wasserstand steigt weiter  Heilbronn - Bei den schweren Unwettern und Überschwemmungen im deutschen Bundesland Baden-Württemberg ist die Opferzahl auf vier gestiegen. Am Sonntagabend starb ein 13 Jahre altes Mädchen an einer Bahnstrecke, wie die Polizei in Aalen am Montag meldete. mehr lesen  
Wir ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von wetter.ch. Meldungen sind je nach Rubrikenzugehörigkeit speziell gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

NEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.

WERBUNG BUCHEN Gerne beraten wir Sie kompetent und individuell auch zu weiteren vielfältigen Werbemöglichkeiten in unserem Netzwerk.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@wetter.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
     
Rudolf Stingel: Untitled, 2013, Öl auf Leinwand, Foto: Christopher Burke Studio
Publinews Fondation Beyeler: 26. Mai - 5. Oktober 2019  Mit dem zeitgenössischen Maler Rudolf Stingel widmet die Fondation Beyeler ihre Sommerausstellung 2019 einem der höchstgehandelten Namen auf dem ... mehr lesen
Publinews Uhrenmuseum Beyer  Das Uhrenmuseum Beyer gilt als eine der grossen Attraktionen Zürichs. Es befindet sich an der berühmten Einkaufsmeile inmitten von Zürich und ist durch das Ladenlokal ... mehr lesen
Ausstellung: «Die Katze. Unser wildes Haustier»
Publinews Ausstellung im Naturmuseum Thurgau  Die Katze ist das beliebteste Haustier in der Schweiz. Mal ist sie anschmiegsam, oft distanziert, immer ist sie eigenwillig. Die neue Sonderausstellung im Naturmuseum ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF