Hochwasserlage stabil
publiziert: Mittwoch, 24. Aug 2005 / 07:08 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 24. Aug 2005 / 08:53 Uhr

Bern - Die Lage in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten hat sich in der Nacht stabilisiert oder sogar leicht entspannt. Die Regenfälle hielten sich in Grenzen.

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Im Kanton Bern ist die Hochwasserlage immer noch prekär, doch gibt es auch Anzeichen einer leichten Entspannung. Die BLS nahm ihren Betrieb auf der Lötschbergachse um 6 Uhr am Morgen wieder auf, Grindelwald hat wieder Strom.

In den Unwettergebieten des Berner Oberlandes, in Thun und im Berner Mattequartier bereiten die Folgen des Hochwassers nach wie vor grosse Probleme.

So gibt es in der Matte und im Quartier Felsenau immer noch keinen Strom, wie die Stadtpolizei meldete.

Stabile Pegelstände

Die Pegel der Seen in den Hochwasser-Gebieten der Zentralschweiz haben sich zunehmend stabilisiert - auf sehr hohem Niveau. Die Lage bleibt deshalb angespannt: In Obwalden wurden weitere Menschen evakuiert, viele Strassen bleiben gesperrt.

In der Stadt Luzern lag der Pegel des Vierwaldstättersees am Morgen bei 435,19 Metern über Meer.

Der Wasserstand steigt zwar weiter an, jedoch deutlich langsamer als in den letzten Tagen. Ein Sirenenalarm kurz vor 5.00 Uhr stellte sich als technischer Fehlalarm heraus.

Keine Entwarnung in Obwalden

Auch im Kanton Obwalden hat sich die Lage etwas stabilisiert; von einer Entwarnung kann allerdings laut den Behörden keine Rede sein.

In Uri bleibt die A2 gesperrt, ebenso viele andere Strassen. Im Kanton Schwyz ist die Autobahn A4 geschlossen.

Prekäre Lage in Windisch

Weiterhin prekär ist die Lage im Überschwemmungsgebiet von Windisch, wo Feuerwehr und Militär nach wie vor gegen die Wassermassen kämpfen. Im Kanton Glarus droht die Linth über die Ufer zu treten.

Im Kanton Graubünden wird nach wie vor eine 72-jährige Frau aus Küblis vermisst, die am Dienstag von der Fluten der Landquart mitgerissen wurde.

Unverändert schwierig ist die Verkehrslage auf dem Schienennetz der SBB in der Innerschweiz und im Berner Oberland. Die Situation werde sich im Laufe des Mittwochs kaum verbessern, heisst es in der SBB-Mitteilung weiter.

(bsk/sda)

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