Schwüler Tag auch ohne Sonne
Hohe Luftfeuchtigkeit verwandelt Schweiz in Tropenhaus
publiziert: Sonntag, 4. Sep 2011 / 19:18 Uhr
Heute kam man in der Schweiz ins Schwitzen: Rekordtemperaturen.
Heute kam man in der Schweiz ins Schwitzen: Rekordtemperaturen.

Bern - Trotz Wolken hat sich die Luft nördlich der Alpen am Sonntag tropisch schwül angefühlt. Bei Temperaturen von 21 bis 23 Grad im Mittelland betrug die Luftfeuchtigkeit zwischen 80 und 90 Prozent.

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Eine solche Luftfeuchtigkeit empfindet der Mensch bei den aktuellen Temperaturen als tropisch schwül. Bei höheren Temperaturen an heissen Sommertagen fühlt sich eine gleiche Luftfeuchtigkeit viel weniger unangenehm an.

Grund dafür ist der sogenannte Taupunkt, bei welchem der in der Luft vorhandene Wasserdampf zu kondensieren beginnt. Dieser hängt vom herrschenden Luftdruck ab. Die Taupunkte betrugen am Sonntag verbreitet rund 18 Grad, wie Daniel Gerstgrasser von MeteoSchweiz erklärte. Ein solcher Wert sei für Mitteleuropa sehr hoch.

Erleichternder Regen

Erleichterung brachte am Sonntagnachmittag der Regen. Im Raum Bern fiel ein gewittriger, punktueller Regen. So mass MeteoSchweiz in Zollikofen 42 Millimeter Regen und im unweit gelegenen Mühleberg lediglich 11 Millimeter.

Mit einem Stundenmittel von 25 Millimetern in Zollikofen fiel Regen wie normalerweise bei einem Gewitter, erklärte Gerstgrasser. Am Sonntagnachmittag sei dort aber nicht ein Gewitter, sondern ein gewittriger Regen niedergegangen.

September-Rekorde am Samstag

Am Samstag verzeichneten die Meteorologen in Chur und in Allschwil BL über 32 Grad. Laut MeteoSchweiz waren dies die höchsten September-Temperaturen seit mindestens 30 Jahren.

Auch im Unteren Aaretal ging der Samstag als Hitzetag in die meteorologischen Jahrbücher ein: In Döttingen AG und in Leibstadt AG wurden 30,2 Grad gemessen. Tage mit über 30 Grad seien im September im Mittelland sehr selten und träten im Schnitt nur etwa alle 10 bis 20 Jahre auf, teilte MeteoSchweiz mit.

Am Grossen St. Bernhard liessen die Regenfälle am Samstagabend einen Bach über die Ufer treten, worauf Geröll und Geschiebe die Strasse zwischen Bourg-St.Pierre und dem Tunnel unpassierbar machten. Die Strasse bleibt bis mindestens Montagabend gesperrt. Laut Viasuisse wird der Verkehr zwischen dem Wallis und Italien via Simplonpass umgeleitet.

 

(fest/sda)

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