Lage könnte sich noch verschärfen
Hunderte Australier fliehen vor den Fluten
publiziert: Freitag, 2. Mrz 2012 / 07:42 Uhr
Die Wasserpegel in Australien steigen weiter an. (Archivbild)
Die Wasserpegel in Australien steigen weiter an. (Archivbild)

Sydney - Rund 1600 Menschen haben sich am Freitag vor den Überschwemmungen im Südosten Australiens in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Behörden des betroffenen Bundesstaates New South Wales, mussten die Menschen angesichts überall steigender Wasserpegel ihre Häuser verlassen.

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Der Wetterdienst sagte für die nächsten 24 Stunden weitere heftige Regenfälle und Gewitter voraus, was die Lage noch verschärfen könnte.

Sydney verzeichnete in diesem Jahr einen der regenreichsten Sommer der vergangenen Jahrzehnte; die Warragamba-Talsperre westlich der Millionenstadt könnte überflutet werden. Die Landwirte wurden aufgefordert, ihr Vieh sowie ihre Ernte und Gerätschaften in höher gelegenen Depots in Sicherheit zu bringen.

Vor gut einem Jahr waren im Nordosten Australiens zehntausende Häuser überflutet worden. Etwa 35 Menschen wurden damals getötet und riesige Flächen Ackerland vernichtet. Danach war der Sturm «Yasi» über das Land hinweggefegt und hatte weitere Schäden angerichtet.

(bg/sda)

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