«Schlimme Schäden»
Hurrikan «Irene» verursacht Stromausfälle
publiziert: Samstag, 27. Aug 2011 / 15:31 Uhr / aktualisiert: Samstag, 27. Aug 2011 / 20:17 Uhr
«Irene» vor den Carolinas: Satelliten-Foto der Nasa vom 26. August 2011.
«Irene» vor den Carolinas: Satelliten-Foto der Nasa vom 26. August 2011.

New York - Der gefürchtete Hurrikan «Irene» hat am Samstag die US-Ostküste erreicht. Erste Ausläufer des Wirbelsturms peitschten über den US-Bundesstaat North Carolina und brachten heftige Winde, Starkregen und hohe Brandungswellen.

6 Meldungen im Zusammenhang
SHOPPINGShopping
HurrikanHurrikan
In zahlreichen Küstenstädten standen ganze Strassenzüge unter Wasser. Wegen «schlimmer Schäden» an Leitungen fiel für hunderttausende Menschen der Strom aus, sagte Gouverneurin Beverly Perdue dem Sender CNN. Auch in Virginia waren einige zehntausend Menschen ohne Strom.

Nach den Worten von Gouverneurin Perdue riss der Sturm in ihrem Bundesstaat mindestens einen Menschen in den Tod. Das Auge des Hurrikans war am Samstagvormittag (Ortszeit) nahe Cape Lookout in North Carolina auf Land getroffen. Tausende Menschen hatte zuvor Schutz in Notunterkünften gesucht. Beliebte Badeorte waren verwaist.

Evakuierungen in New York

Unterdessen bereiteten sich die angrenzenden Regionen weiter auf den herannahenden Hurrikan vor. Hunderttausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Allein in der Millionen-Metropole New York forderte Bürgermeister Michael Bloomberg 370'000 Menschen auf, ihre Wohnungen zu verlassen.

«Das ist kein Scherz, Ihr Leben könnte in Gefahr sein», warnte Bloomberg. Die Bewohner der von Überschwemmungen gefährdeten Stadtteile forderte er auf, die Anweisungen zu befolgen und ihre Häuser sofort zu verlassen.

Allein 7000 Patienten wurden aus Spitälern und Altersheimen verlegt. Die Stadt öffnete fast 100 Notunterkünfte mit Kapazitäten für 71'000 Menschen. Die Behörden hofften, die meisten Betroffenen könnten bei Angehörigen und Freunden unterkommen. Aus Sicherheitsgründen wurde die New Yorker Metro am Samstagmittag geschlossen.

Wegen «Irene» wurden die drei grossen Flughäfen von New York geschlossen. Ab Samstagmittag (Ortszeit, 18 Uhr MESZ) könnten keine Flugzeuge mehr an den Flughäfen John F. Kennedy, La Guardia und Newark landen, teilte die zuständige Behörde mit.

Fluggesellschaften strichen für das Wochenende fast 7000 Flüge. Die Swiss annullierte für Samstag und Sonntag die Flüge nach New York und für Sonntag auch die Verbindung nach Boston. Insgesamt fielen fünf Flüge ab Genf und Zürich und auch die Rückflüge aus.

Schwächer aber «extrem» gefährlich

Mit einer Geschwindigkeit von 150 Kilometer pro Stunde schwächte sich «Irene» zwar ab zu einem Hurrikan der Kategorie 1. Meteorologen warnten trotzdem weiterhin vor einem gefährlichen und starken Sturm. Den Prognosen zufolge bleibt «Irene» ein Hurrikan und nimmt am Sonntag Kurs auf Maryland, New Jersey und New York.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wetter.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Die Strassen in New York sind wieder geöffnet.
New York - Der Tropensturm «Irene» hat an der US-Ostküste seine Spuren hinterlassen. Eine Katastrophe blieb zwar aus, aber überflutete Strassen, entwurzelte ... mehr lesen
New York - Hurrikan «Irene» wütet an der amerikanischen Ostküste. Mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern traf der Sturm Atlantic City im Bundesstaat New Jersey. ... mehr lesen
Newark - Hurrikan «Irene» hat am ... mehr lesen
«Irene» hat sich abgeschwächt. (Aufnahme der Nasa vom 26. August 2011)
Weitere Artikel im Zusammenhang
Newark - Mit fast tausend Kilometern Durchmesser hat sich der Hurrikan «Irene» am Samstag weiter auf die US-Ostküste zubewegt. Angesichts der Bedrohung ordnete die Millionenstadt New York eine beispiellose Massenevakuierung an. mehr lesen 
In Süddeutschland beginnt das Aufräumen.
Während im Süden aufgeräumt wird trifft es die nächste Region  Schwäbisch Gmünd - Gewitter mit Starkregen haben in Deutschland nach den verheerenden Unwettern im Süden nun auch Nordrhein-Westfalen getroffen. Laub und Schlamm verstopften Kanalrohre, das Wasser lief über die Strassen und flutete Keller. Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. mehr lesen 
Schlamm und Schutt  Schwäbisch-Gmünd - Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen sind in Süddeutschland vier Menschen ums Leben gekommen. In Schwäbisch Gmünd wurden am Montag zwei Männer tot geborgen, sie ... mehr lesen
Sinabung wieder aktiv  Jakarta - Bei einem Vulkanausbruch in Indonesien sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Der 2460 Meter hohe Sinabung auf der Insel Sumatra hatte am Samstag plötzlich Asche und Gaswolken in die Luft geschleudert. mehr lesen  
Wir ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von wetter.ch. Meldungen sind je nach Rubrikenzugehörigkeit speziell gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

NEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.

WERBUNG BUCHEN Gerne beraten wir Sie kompetent und individuell auch zu weiteren vielfältigen Werbemöglichkeiten in unserem Netzwerk.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@wetter.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
         
Ausstellung von Jayn Erdmanski: Strange Theory of Light and Matter
Publinews Galerie vor der Klostermauer: 25. Okt. bis 17. Nov. 2019  Die St.Galler Künstlerin Jayn Erdmanski zeigt ab 25. Oktober ihre neuen Arbeiten in der Galerie vor der Klostermauer. In der ... mehr lesen
Resonating Spaces
Publinews Fondation Beyeler: 6.10.2019 ? 26.1.2020  Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz, Rachel Whiteread - Die Herbstausstellung der Fondation Beyeler ist fünf zeitgenössischen Künstlerinnen ... mehr lesen
Publinews Ab in die römische Antike!  Der grösste Silberschatz der Antike, das imposante Theater, das romantische Römerhaus, spannende Mitmach-Aktionen, tolle Picknickplätze ... mehr lesen
Publinews Ausstellung bis 9. August 2020  Sitzt du noch oder bewegst du dich schon? Eine Ausstellung im Anatomischen Museum Basel thematisiert die Auswirkungen sportlicher Betätigung auf ... mehr lesen
-
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: erleben Sie das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, welche frei um Sie herumfliegen, ... mehr lesen
Beyer Uhrenmuseum
Publinews Uhrenmuseum Beyer Zürich  Das Uhrenmuseum Beyer gilt als eine der grossen Attraktionen Zürichs. Es befindet sich an der berühmten Einkaufsmeile inmitten von Zürich an der Bahnhofstrasse 31 und ... mehr lesen
Ausstellung: «Die Katze. Unser wildes Haustier»
Publinews Ausstellung im Naturmuseum Thurgau  Die Katze ist das beliebteste Haustier in der Schweiz. Mal ist sie anschmiegsam, oft distanziert, immer ist sie eigenwillig. Die neue Sonderausstellung im Naturmuseum ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF