Anhaltende Trockenheit

Im Thurgau muss Wasser gespart werden

publiziert: Donnerstag, 7. Jul 2011 / 12:23 Uhr
Die Landwirte dürfen kein Wasser mehr aus Bächen und Flüssen entnehmen. (Symbolbild)
Die Landwirte dürfen kein Wasser mehr aus Bächen und Flüssen entnehmen. (Symbolbild)

Frauenfeld - Wegen der anhaltenden Trockenheit dürfen Landwirte im Kanton Thurgau bis auf weiteres kein Wasser mehr aus Bächen und Flüssen entnehmen. Bewässerungen mit Wasser aus Rhein und Bodensee bleiben erlaubt. Die Bevölkerung wird zum Wassersparen aufgerufen.

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Auch die Entnahme von Wasser aus der Thur wird per sofort verboten, wie die Thurgauer Regierung am Freitag mitteilte. Nicht betroffen ist die Nutzung des Thur-Grundwassers. Beim Verbot beruft sich der Regierungsrat auf das Wassernutzungsgesetz. Es gehe um die Sicherstellung von Restwassermengen und den Schutz der Fische.

Gemäss dem kantonalen Wassernutzungsgesetz werden Landwirte für allfällige Ernteausfälle nicht entschädigt. Bei dringendem Wasserbedarf, könne das Amt für Umwelt jedoch kurzfristige Ausmahmebewilligungen erteilen, schreiben die Behörden.

Zu wenig Regen

Im Thurgau hat es seit Jahresbeginn viel zu wenig geregnet. Zudem war es im Frühling überdurchschnittlich warm, sodass mehr Wasser verdunsten konnte. Trotz lokal heftiger Regenschauer habe sich das Wasserdefizit in den letzten Wochen weiter verschärft.

Deshalb führen Bäche und Flüsse viel zu wenig Wasser und auch die Quellen sprudeln schwacher, wie das Amt für Umwelt schreibt. Der Wasserstand des Bodensees sei für die Jahreszeit viel zu tief. Auch kleinere Seen und Weiher hätten zu wenig Wasser. Für eine Normalisierung bräuchte es lang andauernde Niederschläge.

Wasser sparen

Auch die Bevölkerung ist aufgerufen, Wasser zu sparen. Die Bewässerung von Hausgärten sei auf das absolut Notwendige zu beschränken, schreibt das Am für Umwelt. Zwischen 11 und 19 Uhr sollte man gänzlich aufs Bewässern verzichten, weil dann zuviel Wasser verdunste.

(nat/sda)

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