Intakte Meere sind für Menschheit überlebenswichtig
publiziert: Montag, 26. Mai 2008 / 15:16 Uhr

Bonn - Der Schutz der Ozeane ist laut einer WWF-Studie um ein vielfaches billiger als die Folgekosten der Zerstörung. Geht die Überfischung ungebremst weiter, bricht laut WWF bis Mitte des Jahrhunderts die Fischerei zusammen und Millionen Arbeitsplätze gehen verloren.

Geht die Überfischung weiter, bricht laut WWF bis Mitte des Jahrhunderts die Fischerei zusammen.
Geht die Überfischung weiter, bricht laut WWF bis Mitte des Jahrhunderts die Fischerei zusammen.
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Die Menschheit sei auf intakte Ozeane angewiesen. Diese seien ein Eckpfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung und der Armutsbekämpfung, sagte Christian Neumann vom Internationalen WWF-Zentrum für Meeresschutz in Hamburg.

«Wenn die Staaten nicht endlich handeln, verlieren wir den Reichtum der Ozeane», warnte er. Die Meere liefern den Menschen überlebenswichtige Dienstleistungen wie Nahrung, Klimaschutz und Medizin.

Nach groben Expertenschätzungen liege der wirtschaftliche Wert der Meere bei etwa 21 Billionen Dollar im Jahr, berichtete die Umweltorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) bei der UNO-Naturschutzkonferenz in Bonn.

Das ist gut fünfmal so viel wie das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Die Ausbeutung, Verschmutzung und Zerstörung des Lebensraumes Ozean bedrohe auch den Menschen.

Meeres-Schutzgebiete stehen auch auf der Tagesordnung der Bonner Konferenz. Die Vertragsstaaten der Konvention hatten sich 2004 das Ziel gesetzt, bis 2012 ein weltweites Netz an maritimen Schutzgebieten zu schaffen. Bislang stehen aber nur 0,5 Prozent der Ozeane unter Schutz.

(smw/sda)

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