Ivan nimmt Kurs auf die USA
publiziert: Dienstag, 14. Sep 2004 / 07:27 Uhr

Mexiko-Stadt/Miami - Der Hurrikan Ivan hat den Westen Kubas gestreift. Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 260 Kilometer pro Stunde entwurzelte er Bäume, warf Strommasten um, unterbrach Strassen und Wege und setzte Häuser unter Wasser.

Ivan nähert sich den USA.
Ivan nähert sich den USA.
Wie die amtliche Nachrichtenagentur Prensa Latina meldete, wurden aber weder Tote noch Verletzte registriert. Am späten Montagabend (Lokalzeit) hatte der Zyklon Kuba schon hinter sich gelassen.

Er bewegt sich nun auf die US-Küste des Golfs von Mexiko zu. Für einen etwa 750 Kilometer breiten Küstenabschnitt rund um New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana wurde eine Hurrikan-Vorwarnung gegeben.

Nach Angaben des US-Hurrikanzentrum in Miami im US-Bundesstaat Florida lag das Auge des Sturms am späten Abend schon 60 Kilometer west-nordwestlich der Westspitze Kubas. Von dort zog er mit 15 Kilometern pro Stunde nordwestwärts. Ivan rangierte mit seinen Windgeschwindigkeiten auf der höchsten Stufe der Saffir-Simpson-Skala.

Auf Kuba waren in den vergangenen Tagen mehr als 1,6 Millionen Menschen vom Zivilschutz in Sicherheit gebracht worden. Die Insel war erst im August vom Hurrikan Charley heimgesucht worden. Staatschef Fidel Castro leitete in in der westlichen Provinz Pinar del Río persönlich die Katastrophenschutzarbeiten.

Am Montag hatte sich Ivan auch dem mexikanischen Karibikbadeort Cancún bis auf etwa 170 Kilometer angenähert. Dort durften die Touristen ihre Hotels nicht mehr verlassen, der Kreuzfahrtverkehr wurde an der ganzen Küste eingestellt. Am späten Abend entfernte sich der Sturm wieder von Cancún.

Ivan war Anfang voriger Woche in die Karibik eingefallen, wo rund 70 Menschen ums Leben kamen. Am schwersten getroffen wurde bisher die Insel Grenada. Dort starben mindestens 35 Menschen, 90 Prozent aller Häuser in der Hauptstadt St. George´s wurden zerstört oder beschädigt.

Auf Jamaika kamen zwischen Freitag und Samstag 17 Menschen ums Leben. Wie erst am Montag bekannt wurde, ertranken auch in Haiti drei Menschen in den Regenfluten. Unwettertote gab es ausserdem in Venezuela, Kolumbien und in der Dominikanischen Republik.

(rr/sda)

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