Kein Ende des Hochwassers
publiziert: Freitag, 24. Jun 2005 / 07:26 Uhr / aktualisiert: Freitag, 24. Jun 2005 / 15:45 Uhr

Peking - Hochwasser und Erdrutsche haben in diesem Sommer bisher 567 Menschen in China das Leben gekostet. 165 werden vermisst. Am schlimmsten betroffen seien die südlichen Regionen, berichteten staatliche Medien.

Tagelange schwere Regenfälle haben Flüsse ansteigen lassen und Schlammlawinen ausgelöst.
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Allein in den Provinzen Fujian, Guangdong und Guangxi starben in dieser Woche mindestens 124 Menschen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua mussten im Süden seit der vergangenen Woche etwa 1,5 Millionen Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Einige Strassen in der südchinesischen Stadt Wuzhou standen 10 Meter unter Wasser, mehr als 100 000 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. Von der Flut in der Provinz Guangxi waren rund sechs Millionen Menschen betroffen.

20 000 Häuser zerstört

Das Wasser zerstörte etwa 20 000 Häuser und beschädigte weitere 50 000. Der Schaden wird auf 20,4 Mrd. Yuan (etwa 2,07 Mrd. Euro) geschätzt. Nach der offiziellen Statistik waren die Überschwemmungen des über die Ufer getretenen Flusses Xijiang die schlimmsten seit 100 Jahren.

Der Meteorologische Dienst hat für die kommenden Tage weitere schwere Unwetter für die Provinzen im Süden Chinas vorhergesagt. Im vergangenen Jahr waren bei Sommer-Unwettern und Erdrutschen insgesamt 1343 Menschen gestorben. Millionen Menschen sind von den Fluten betroffen.

Wasserschäden in der Börse von Hongkong

In der chinesischen Metropole Hongkong war auch die Börse von den Unwettern betroffen. Nach fünfstündigem Dauerregen war die Eingangshalle überschwemmt, es regnete rein. Die Computersysteme nahmen jedoch keinen Schaden, und der Börsenbetrieb konnte fortgesetzt werden.

Etliche überschwemmte Strassen sowie ein Tunnel zum Hongkonger Hafen mussten gesperrt werden. Eine Wetterbesserung ist nach Angaben von Meteorologen vorerst nicht in Sicht. Von Juni bis September ist in Hongkong Taifun-Saison.

(rp/sda)

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