Grundwasserverbrauch lässt Meere steigen
Klimaforscher mit Erklärung für steigenden Meeresspiegel
publiziert: Sonntag, 20. Mai 2012 / 22:22 Uhr
Das Ausmass des Meeresanstiegs ist für hunderte Millionen von Küsten- und Inselbewohnern eine lebenswichtige Frage.
Das Ausmass des Meeresanstiegs ist für hunderte Millionen von Küsten- und Inselbewohnern eine lebenswichtige Frage.

Paris - Japanische Wissenschafter wollen bei der Suche nach den Gründen für den Anstieg des Meeresspiegels das letzte Puzzlestück gefunden haben. Grund für den Anstieg der vergangenen Jahrzehnte sei neben dem Klimawandel vor allem die massive Nutzung von Grundwasser.

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Dies berichteten sie in einer am Sonntag veröffentlichten Studie. Dieses Wasser werde aus unterirdischen Flüssen, Seen oder anderen Reservoirs abgepumpt und gelange so in die Ozeane, während sich das Grundwasservorkommen im Boden nicht mehr auffülle, berichteten die Wissenschafter um Yadu Pokhrel von der Universität von Tokio.

Aufgrund von Messungen der Gezeitenpegel gilt es als erwiesen, dass der Meeresspiegel zwischen 1961 und 2003 im Durchschnitt um 1,8 Millimeter pro Jahr anstieg.

Grund dafür ist laut dem Weltklimareport von 2007 vor allem die durch durch die Klimaerwärmung verursachte thermische Ausdehnung des Ozeans sowie das Abschmelzen von Gletschern und der Eiskappen in Grönland und der Antarktis.

Doch auch wenn alle diese Phänomene addiert werden, würde der Meerespegel jährlich nur um 1,1 Millimeter ansteigen. Woher die fehlenden 0,7 Millimeter stammten, blieb bis heute ein Rätsel. Das Grundwasser könnte nun die Erklärung liefern.

Das Ausmass des Meeresanstiegs ist für hunderte Millionen von Küsten- und Inselbewohnern eine lebenswichtige Frage. Für sie kann schon ein minimaler Anstieg, wenn er sich Jahr für Jahr wiederholt, dramatische Konsequenzen haben. Die Studie wurde in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazin «Nature Geoscience» veröffentlicht.

(fest/sda)

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Ob stark oder etwas weniger - das Eis schmilzt.
Komplexe Zusammenhänge.
Aber doch alles klar und einfach.

Erklären Sie mir doch bitte einmal, was Ihnen "klar scheint". Der Schein trügt gerne.

Das Freisetzen von CO-2 durch das Verbrennen des Erdöls belegt für Sie "scheinbar" einen "übermässigen" Anstieg des CO-2-Anteils der Atmosphäre. Schön für Sie.

Was hat das mit dem Zeitraum zu tun?
Denken Sie mal darüber nach, woraus Erdöl entstanden ist. Wären diese Edukte stattdessen in "normalen" Zeiträumen verrottet, wäre das dabei gelöste CO-2 schon längst in der Atmosphäre.

Dass aber das Abroden von tausenden von Quadratkilometern Urwald, inklusive der Ueberfischung und Vergiftung der Ozeane viel gravierendere Effekte hat, leuchtet halt nicht ein, weil das halt im aktuellen politischen Klima nicht gut zu bewirtschaften ist. Es lässt sich leider keine CO-2-Steuer damit rechtfertigen.
Grünpflanzen reduzieren den CO-2-Gehalt der Atmosphäre, binden Kohlenstoff und erzeugen den Sauerstoff, den wir zum atmen brauchen; die Pflanzen übrigens auch, wenn gerade die Sonne nicht scheint. Das Zerstören dieser unserer Lebensgrundlage ist das Uebel. Nicht die CO-2-Freisetzung der Menschen. Es gehört zum natürlichen Kreislauf, dass Sonnenenergie in Grünpflanzen chemisch gespeichert wird und dieses den Pflanzen selbst, wie auch Tieren und Menschen als Batterie dient.

Daraus nun eine Steuer herauszupressen, passt in unsere politische Landschaft genauso gut, wie das dämliche Verbötli-Spielen.
Dumm, dümmer, Idioten. Auf der einen Seite eine wachsende Weltbevölkerung begrüssen, die natürlicherweise immer mehr CO-2 freisetzen wird - ob mit Muskelkraft oder mit Maschinen. Und auf der anderen Seite deren Lebensgrundlage, die Photosynthese stetig eliminieren.
Diese absurde Idioten-Diskussion führt schon dazu, dass man das Leben von Rindern nur noch auf das "Produzieren von Fleisch" herunterbricht und hirnlose Vergleiche provoziert, nach denen die Produktion von Fleisch zuviel CO-2 freisetze und daher ineffizient sei. Dass Tiere daneben auch eine Existenzberechtigung haben, ohne als Nahrungsquelle zu dienen, darauf kämen gewisse verblödete Spatzengehirne der Neuzeit gar nicht mehr.
Die ganze CO-2-Diskussion ist ein einziges, aber grosses Verbrechen an der Menschheit und der ganzen Fauna und Flora, geführt von bezahlten Lügnern, die so betrachtet auch nur zuviel CO-2 freisetzen und daher keine Existenzberechtigung haben.
Zeitraum
Erdgas und Erdöl haben sich im Laufe von Jahrmillionen gebildet. Wir verbrennen dieses in hundert Jahren. Da braucht man kein Experte zu sein, um zu erkennen, dass dadurch der CO2-Anteil übermässig ansteigt. Dass daraus Folgen für das Klima entstehen scheint ebenfalls klar. Die komplexen Zusammenhänge des globalen Klimas, sowie die Zeiträume in denen der Planet Erde atmet, führen immer wieder dazu, dass sich das Wetter bzw. die Klimadaten nicht an die Prognosen halten.
Radio Eriwan oder die CO-2-Lüge
Warum steigt der CO-2-Anteil in der Atmosphäre?

Der Blödsinn, die Menschen würden zuviel CO-2 "produzieren", beschäftigt die Pseudo-Wissenschaft wohl noch lange. Dabei ist Kohlenstoff-Dioxid Bestandteil eines natürlichen Kreislaufs. Wir verbrennen schliesslich praktisch nur organische Kohlenstoff-Verbindungen.

Wenn wir einen Baum verbrennen, "produzieren" wir kein CO-2, sondern setzen genausoviel davon frei, wie der Baum seit seiner Entstehung aus der Atmosphäre gebunden hat.
Und nicht anders ist das bei allen anderen organischen Verbindungen.

Tja, wäre es eventuell möglich -- implizite Aufforderung, mal kurz den Kleingeist ab- und das Gehirn einzuschalten -- dass der Anstieg der letzten Jahrzehnte dem Abholzen tausender Quadratkilometer Grünwald zugrunde liegt?
Grünpflanzen mindern den CO-2-Anteil in der Luft und produzieren daraus Sauerstoff.

Radio Eriwan meint, es sei nur logisch, dass durch Abholzen der Urwälder der CO-2-Gehalt steigen muss.
Furzende Rinder in Australien sind daran jedenfalls völlig unschuldig.

Auf was für verlogene Aussagen sich gewisse Wissenschaftler einlassen, wenn nur genügend Schmieröl fliesst.
Also, was die Klimaforscher so alles erzählen... tja. Es wird Jahrzehnte dauern, bis die ihren Reputationsschaden wieder gekittet haben und wieder einigermassen glaubwürdig werden. Seit sich die Klimawissenschaft in den 80ern der Politik verschrieben hat, ist das veröffentlichte Wort eines Klima-Wissenschaftlers genau so viel Wert, wie das von Pinocchio.
Klimaschwindel zum Xten
Im Mittelalter war die Temperatur in Schottland so hoch, dass dort Wein angebaut wurde.

Wann wird es endlich wieder so warm?

Natürlich war es damals auch wegen der Menschen so warm.
Klima/Lovelock
James Lovelock korrigiert sich was den Klimawandel anbelangt. James Lovelock hat den Übernahmen Gottvater der Klimaerwärmung. Warum dies in den deutschsprachigen Qualitätsmedien kaum Beachtung findet ist mir ein Rätsel.

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