Klimaschutz und Entwicklung: Ringen um Antworten
publiziert: Freitag, 21. Aug 2009 / 12:12 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Aug 2009 / 15:09 Uhr

Zürich - In den ärmeren Ländern des Südens sind die Auswirkungen des Klimawandels schnell einmal lebensbedrohlich. Im Zentrum der Jahreskonferenz von DEZA und SECO steht die Frage, wie der Klimaschutz mit dem Recht auf Entwicklung verbunden werden kann.

«Wir sind die Crew»: Doris Leuthard.
«Wir sind die Crew»: Doris Leuthard.
Klimaschutz und Armutsbekämpfung schlössen sich nicht aus, vielmehr bedingten sie sich: Dies ist die Kernbotschaft, die Bundesrätin Doris Leuthard und der peruanische Umweltminister Antonio Brack an der Jahreskonferenz von DEZA und SECO aussandten.

Der Raubbau an den Amazonas-Wäldern habe der indigenen Bevölkerung Perus keinen Reichtum gebracht, nur Probleme, betonte Minister Brack, der als Experte auf dem Gebiet der Biodiversität gilt. In Zukunft müssten die Menschen in diesen Gebieten vom Schutz der Wälder auch wirtschaftlich profitieren.

Kein Grund für Vernächlässigung

Die Wirtschaftskrise könne kein Grund sein, die Klimakrise zu vernachlässigen. Leuthard betonte gemäss Redetext, dass der Verschleiss von Ressourcen nach wie vor «hemmungslos» sei: «Wir verhalten uns wie Passagiere auf dem Raumschiff Erde, dabei sind wir die Crew.»

Die Herausforderungen durch den Klimawandel sind für die Fachleute gross. «Die Folgen der Erderwärmung wirken sich auf unsere Arbeit aus», sagte Martin Dahinden, Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), dem «Tages-Anzeiger».

Temperaturanstieg halbiert Erträge

Nach Angaben der DEZA bedeutet ein Temperaturanstieg von durchschnittlich zwei Grad, dass sich die landwirtschaftlichen Erträge in vielen Regionen Afrikas halbieren. In Indien droht die pro Kopf verfügbare Wassermenge um 40 Prozent zu sinken.

Die Schweiz gibt jährlich über zwei Milliarden Franken oder rund 0,4 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungshilfe aus. Das Parlament möchte eine Aufstockung auf 0,5 Prozent. Der Bundesrat bremst aber.

(fest/sda)

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