Klimawandel beschäftigt die Schweizer
publiziert: Dienstag, 16. Okt 2007 / 12:03 Uhr

Bern - Die globale Erderwärmung ist einer Studie zufolge die grösste Sorge der Schweizer. Weltweit war die Sensibilität betreffend Klimawandel seit 1980 nie mehr so gross: Sie rangiert auf Platz vier - gleich nach Wirtschaft, Gesundheit und Job.

Die Folgen des Klimawandels sind überall ersichtlich. (Bild: Morteratschgletscher)
Die Folgen des Klimawandels sind überall ersichtlich. (Bild: Morteratschgletscher)
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Kein Land hat die Erderwärmung so häufig genannt wie die Schweiz, heisst es in einer Medienmitteilung der Nielsen Company.

Das Marketing- und Informationsunternehmen mit Sitz in Holland und den USA hat die Internetstudie «Consumer Confidence And Major Concerns» in 47 Ländern unter 26'000 Internetnutzern durchgeführt.

Neben des Klimawandels nannten die Schweizer Gesundheit, Jobsicherheit und Terrorismus als weitere grosse Sorgen, heisst es in der Studie, die zweimal jährlich erhoben wird.

Kein Vertrauen in die Politiker

Wenn es um die Glaubwürdigkeit der Informationen geht, vertrauen die Schweizer vor allem den Klimaforschern.

Auch Medien und Hilfsorganisationen scheinen vertrauenswürdig. Politikern, Stars und Unternehmungen glauben die Schweizer weniger.

Ihre Informationen holen sich die Schweizer Befragten vor allem aus Zeitungen und weiteren Medien. Das Internet steht nur an fünfter Stelle.

«Weniger häufig fliegen»

Der vor ein paar Tagen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Al Gore gilt als Botschafter Nummer 1 im Kampf gegen den Klimawandel. Weiter wurden Kofi Annan, Bill Clinton, Nelson Mandela und Bono genannt.

Die Befragung ergab ausserdem, dass die meisten denken, sie könnten als Individuum nicht viel ausrichten gegen den Klimawandel.

«Weniger häufig fliegen» wurde dabei als Massnahme genannt, die am wenigsten bewirken kann.

(rr/sda)

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