Experten schlagen Alarm
Klimawandel verschärft weltweite Flüchtlingskrise
publiziert: Freitag, 20. Mai 2016 / 14:39 Uhr
Dürren und andere Wetterextreme werden in den kommenden Jahrzehnten deutlich zunehmen. (Symbolbild)
Dürren und andere Wetterextreme werden in den kommenden Jahrzehnten deutlich zunehmen. (Symbolbild)

Berlin - Dürren, Überschwemmungen und andere Wetterextreme schlagen weltweit Millionen Menschen in die Flucht - und die Lage wird sich Experten zufolge deutlich zuspitzen.

3 Meldungen im Zusammenhang
«Der Klimawandel verstärkt die Risikofaktoren», sagte Jacob Schewe vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am Freitag in Berlin. Schon seit den 1980er Jahren gebe es etwa mehr extreme Niederschläge, als ohne die Erwärmung der Atmosphäre zu erwarten wären. Dieser Trend werde sich «sehr wahrscheinlich fortsetzen».

Die sogenannte Umweltmigration finde hauptsächlich innerhalb von Staaten statt, erklärte Susanne Melde von der internationalen Organisation für Migration (IOM). Alleine im Jahr 2015 seien doppelt so viele Menschen vor Wetterextremen und Umweltkatastrophen geflohen wie vor Gewalt und Konflikten, vor allem die Ärmeren lebten oft jahrelang in Lagern.

Zahl der Wetterextreme wird zunehmen

Inwieweit Dürren, Waldbrände, Stürme oder Sturmfluten durch die Klimaerwärmung verursacht werden, lässt sich im Einzelfall bisher kaum feststellen.

Modelle des PIK und anderer Einrichtungen zeigen jedoch, dass die Zahl der Wetterextreme in den kommenden Jahrzehnten deutlich zunehmen wird, selbst wenn die Weltgemeinschaft das angepeilte Ziel einer Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad erreicht.

(arc/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wetter.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Colombo - Wegen der anhaltenden ... mehr lesen
Aktuell herrscht in Indien eine der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten. (Symbolbild)
Neu Delhi - Gut einen Monat vor Beginn der Regenzeit haben Demonstranten in der indischen Hauptstadt Neu Delhi Reformen beim Umgang mit Wasser gefordert. mehr lesen
Nairobi - Ein schweres Unwetter hat ... mehr lesen
Die Umwelt wird weniger verschmutzt.
Die Umwelt wird weniger verschmutzt.
Publinews Steigendes Umweltbewusstsein und eine strengere Gesetzgebung befördern die Nachfrage nach kreativen Ideen zum Recycling von Plastikabfällen. Der Schweizer ENESPA AG ist es in Kooperation mit der Biofabrik Technologies GmbH aus Dresden gelungen durch Weiterentwicklung der bekannten Thermolysetechnik hoch effizient und fast gänzlich CO2-frei, aus Plastikmüll hochwertiges Paraffinöl zu gewinnen. mehr lesen  
Mehr als ein Drittel schon tot oder dabei abzusterben  Sydney - Wie befürchtet hat die massive Korallenbleiche am Great Barrier Reef in Australien verheerende Folgen. In der Nord- und Zentralregion seien mehr als ein Drittel der ... mehr lesen
Das Great Barrier Reef ist das grösste Korallenriffsystem der Welt.
«Sie wollen den Australiern Sand in die Augen streuen ...» klagte Greenpeace-Aktivistin Shani Tager.
UNO-Bericht  Sydney - Aus einem UNO-Bericht über Klimaschäden an wichtigen Tourismuszielen sind auf ... mehr lesen  
Experten schlagen Alarm  Berlin - Dürren, Überschwemmungen und andere Wetterextreme schlagen weltweit Millionen Menschen ... mehr lesen  
Dürren und andere Wetterextreme werden in den kommenden Jahrzehnten deutlich zunehmen. (Symbolbild)
Wir ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von wetter.ch. Meldungen sind je nach Rubrikenzugehörigkeit speziell gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

NEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.

WERBUNG BUCHEN Gerne beraten wir Sie kompetent und individuell auch zu weiteren vielfältigen Werbemöglichkeiten in unserem Netzwerk.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@wetter.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
Skulpturen von Auguste Rodin (1840-1917) und Hans Arp (1886-1966).
Fondation Beyeler: 13. Dezember 2020 - 16. Mai 2021  Erstmals in einer Museumsausstellung trifft im Dialog zwischen Auguste Rodin (1840-1917) und Hans Arp (1886-1966) das bahnbrechende Schaffen des grossen Erneuerers der Bildhauerei ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF