Kyoto-Ziele kaum zu erreichen
publiziert: Dienstag, 27. Dez 2005 / 20:26 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 27. Dez 2005 / 20:59 Uhr

London - Viele EU-Staaten werden die Klimaschutzziele aus dem Kyoto-Protokoll laut einer Studie kaum erreichen.

Der CO2-Ausstoss sollte sich nach dem Protokoll weltweit in 150 Städten um 5 Prozent verringern.
Der CO2-Ausstoss sollte sich nach dem Protokoll weltweit in 150 Städten um 5 Prozent verringern.
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Voraussichtlich können nur Grossbritannien und Schweden ihre Pflichten zur Reduktion der Treibhausgasemission erfüllen.

Zehn EU-Länder würden ohne entsprechende Notmassnahmen ihr Klimaziel verfehlen, darunter Irland, Italien und Spanien, hiess es in einem Papier des renommierten britischen Institute for Public Policy Research (IPPR).

Deutschland, Frankreich und Griechenland könnten ihre Verpflichtungen nur erfüllen, wenn die geplanten Programme erfolgreich zur Anwendung kämen, hiess es.

Prognosen unrealistisch

Kürzlich veröffentlichte Prognosen der EU-Kommission sahen die EU-Länder noch weit besser auf Kurs.

Laut der EU könnten die 15 alten EU-Staaten ihren gemeinsamen Kohlendioxid-Ausstoss bis 2010 um 9,3 Prozent unter das Niveau von 1990 senken und damit die Kyoto-Vorgaben zwei Jahre früher als vereinbart erreichen.

«Es ist unerlässlich, dass die EU-Staaten ihre Versprechen halten», mahnte IPPR-Direktor Tony Grayling. Es bleibe nur noch «sehr wenig Zeit» für eine Reduzierung der Treibhausgase, bevor «irreparabler Schaden» eingetreten sei, fügte er hinzu.

Im Kyoto-Protokoll von 1997, das in diesem Jahr in Kraft trat, verpflichten sich die rund 150 Unterzeichnerstaaten, darunter die Schweiz, die Treibhausgasemissionen bis 2012 um fünf Prozent jährlich zu verringern.

Der Bundesrat glaubt, dass die Schweiz mit Massnahmen wie der CO2-Abgabe auf Brennstoffen und dem Klimarappen auf Treibstoffen ihre Kyoto-Verpflichtungen erfüllen kann.

(bsk/sda)

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