IWF-Jahrestagung
Lagarde mahnt zum Handeln gegen den Klimawandel
publiziert: Freitag, 9. Okt 2015 / 15:48 Uhr / aktualisiert: Samstag, 10. Okt 2015 / 08:51 Uhr
IWF-Chefin Christine Lagarde.
IWF-Chefin Christine Lagarde.

Lima - Ohne Handeln könnten die Menschen sich in gegrillte Hähnchen verwandeln, warnte IWF-Chefin Christine Lagarde in Lima. Im Kampf gegen den Klimawandel wird nun Milliarde um Milliarde eingesammelt, um einige Folgen besser zu meistern und um grüne Energien auszubauen.

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Ohne Handeln «werden wir uns in Hühnchen verwandeln und wir werden alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet», sagte Lagarde an der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in der peruanischen Hauptstadt Lima.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble zeigte sich derweil zuversichtlich, dass das Ziel eines 100 Milliarden Dollar umfassenden Fonds zur Anpassung an den Klimawandel erreicht wird. «Wir sind auf einem guten Weg», sagte Schäuble am Rande der Tagung in Lima. Aber alle müssten ihre Verpflichtungen erfüllen, «damit das Ziel erreicht wird, dass wir bis 2020 jährlich 100 Milliarden dafür aufbringen».

Knapp 62 Milliarden Dollar

Bisher sind nach einem OECD-Zwischenbericht knapp 62 Milliarden Dollar an öffentlichen und privaten Mitteln zugesagt worden. Mit dem Geld sollen etwa Entwicklungs- und Schwellenländer Hilfe beim Schutz gegen Überschwemmungen oder beim Ausbau erneuerbarer Energien erhalten.

Ohne Klarheit bei der Füllung des Fonds könnte der geplante Abschluss eines Weltklimavertrags im Dezember in Paris schwieriger werden. Wegen der verursachten Klimaschäden sehen ärmere Länder vor allem die Industriestaaten in der Pflicht, den Klimafonds grosszügig zu füllen.

(bg/sda)

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Worthülsen
"Alles, was der Midas hier wiedergibt, kennen wir brereits seit Jahren und wir arbeiten hier alle mit Hochdruck daran, diese sich die immer wieder todlaufende Demokratie in vielen afrikanischen Ländern subtil und nachhaltig zu verbessert, denn nur so kann man auf dieser Welt überhaupt etwas zum Besseren verändern"

Wo, sagen Sie mir wo und wann haben bewaffnete UN-Truppen etwas grosses bewirkt? Kommen Sie! Wenn es heiss hergeht schickt man französische Spezialtruppen. Die hätten im Notfall übrigens auch mich und alle anderen Europäer aus dem Kongo mit Hubschraubern nach Brazzaville evakuiert. Das ist unter den Botschaften abgesprochen.

Sie glauben den Schrott ja wirklich! "Subtil und nachhaltig", da biege ich mich vor Lachen! Sie klingen ja wie Merkel, wenn Sie 15 Minuten Worthülsen ausscheidet ohne was zu sagen.

8,27 Milliarden pro Jahr in den Sand und in die Taschen von Korrupten. Leben Sie mal lange in Afrika bevor Sie einen solchen Mist schreiben. Und ich meine nicht unter den Models in Cape Town! Die Afrikaner brauchen das nickende Negerlein der damaligen Kirchen nicht mehr. Sie brauchen Investitionen und Arbeitsplätze. Wenn man zum Beispiel die zusammengeschossen Michelin Fabrik bei Kinshasa wieder eröffnen würde, das würde was bringen. Firmen wie Glencore die Sie hassen bringen auch etwas. Rumlatschende Bangladeshis bringen nichts. Viele Regionen boomen, aber nicht wegen dem Gutmenschen-Schwachsinn, sondern weil durch die Globalisierung immer mehr Jungunternehmer anfangen.

Sie könnten sich eine Wohnung in der Innenstadt von Luanda gar nicht leisten. Wenn man natürlich den ganzen Tag nur den Schwachsinn der Hilfsindustrie und die Schreckensnachrichten aus den Medien über Afrika hört, kann man seinen Horizont nicht erweitern. Böhm in allen Ehren und tolle Leistung. Wir sprachen hier aber vom Staatslevel und bewaffneten Friedenstruppen und nicht Privatinitiativen.

Viele Afrikaner verzweifeln ob den Gutmensch-Idioten und wollen endlich nur das eine: auf Augenhöhe behandelt werden. Ohne Rassismus, ohne Vorurteile und ohne dieses antrainierte Helfersyndrom.
Wer hier Argumente findet,
der kann sie behalten!
Alles nur Selbsdarstellung, Neid und Angeberei!

Alles, was der Midas hier wiedergibt, kennen wir brereits seit Jahren und wir arbeiten hier alle mit Hochdruck daran, diese sich die immer wieder todlaufende Demokratie in vielen afrikanischen Ländern subtil und nachhaltig zu verbessert, denn nur so kann man auf dieser Welt überhaupt etwas zum Besseren verändern. Karlheinz Böhm ist hier wieder einmal zu nennen. Es geht halt nur mit der geduldigen Art, immer wenn man glaubt, zwei Schritte vorwärts gekommen zu sein, geht es wieder einen zurück. Aber alles so absolut negativ zu sehen und jeden Fortschritt im Voraus bereits abzuschreiben, ist mir ehrlich gesagt nicht nur zu billig sondern auch zu gefährlich, denn dann kann es nur schlechter werden. Neid, Gier und Missgunst sind keine Ratgeber sondern Waffen der Hölle!
Es lebe der Fortschritt in der Welt und alle offenen Menschen mit dem Glauben daran!.
Der feine Zwirn
Ach ja, die Herren im feinen Zwirn und natürlich weniger Frauen tagen wieder. Lagarde pennt im Moment etwa 1 km Luftlinie von mir. Die ganz Stadt ist voll von Polizisten an jeder Kreuzung. Die sind wenigsten für ein paar Tage nicht korrupt. Die meisten Bewohner der Stadt interessiert nur, dass die Regierung gleich zwei Feiertage ausgerufen hat. Somit sind die Meisten aus Lima weg in's verlängerte Wochenende.

Seit Tagen sind Business und First Class Flüge ausgebucht. Die Kosten zwischen $ 8000 und $ 16'000 im Schnitt. Mir gefallen wie immer besonders die Vertreter der afrikanischen Ländern in ihren € 5'000 Massanzügen, englischen Schuhen, Cartier Brillen und Schweizer Wecker für mindestens 20'000, während zu Hause gehungert wird. Wobei die Anderen auch nicht besser sind.

Für ein paar Tage hole ich mir das Essen beim für mich besten Schnellimbiss der Welt, La Lucha am Ovalo de Gutierrez, denn die guten Restaurants sind hoffnungslos mit Spesenrittern und ihren Nutten ausgebucht. Obwohl ich immer einen Tisch kriegen würde, gefällt mir diese Gesellschaft nicht. Das schönst an Peru ist aber, dass man eben auch für 10 Franken sensationell Essen kann und dabei noch eine Menge netter Leute trifft.

Ändern wird dieses Meeting ja doch nichts. Die Weichen werden in Washington, Brüssel, Frankfurt und London von einigen Wenigen gestellt. Aber, the show must go on.

Lima heute: Sonne und 22 Grad, viele Leute in den Parks. Das Meeting geht Allen am A... vorbei.
Sehr geehrte Frau Lagarde!
Da das Weltklima ja von uns Menschen mitgemacht wird, sollten Sie weniger Fliegen.

Natürlich nicht nur Sie, sondern auch andere Politiker!

Wenn man von einer Konferenz zur anderen fliegt braucht das viel Treibstoff.

Heutzutage kann man solche Konferenzen über skype veranstalten.

Grüsse;-)))
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