Luftqualität ist besser geworden
publiziert: Donnerstag, 19. Dez 2002 / 15:51 Uhr

Bern - Die Luftverschmutzung hat seit Mitte der 80er Jahre deutlich abgenommen. Problematisch ist noch die Belastung mit Ozon, Feinstaub und Stickstoffoxid.

Das BUWAL verlangt trotz Besserung weitere Massnahmen gegen Luftverschmutzung.
Das BUWAL verlangt trotz Besserung weitere Massnahmen gegen Luftverschmutzung.
Drastisch zurückgegangen ist insbesondere die Luftbelastung durch Blei und Schwefeldioxid, wie es in der Mitteilung des Bundesamts für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) heisst. Die heutige Belastung ist vier Mal geringer als in den 80er Jahren. Halbiert wurden die Werte bei Cadmium, flüchtigen organischen Verbindungen und Kohlenmonoxid.

Am deutlichsten zurückgegangen ist die Luftbelastung nach Inkrafttreten der Luftreinhalteverordnung 1986 zu Beginn der 90er Jahre. In den letzten Jahren hat sich dieser Rückgang bei den meisten Schadstoffen abgeschwächt. Immer noch und teilweise deutlich überschritten werden die Immissionsgrenzwerte bei Ozon, Feinstaub PM10 und Stickstoffoxid.

Gemäss den Zahlen des nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) gab es hier starke regionale Unterschiede. In den grossen Städten und entlang der Hauptverkehrsstrassen wurden die Grenzwerte deutlich überschritten. Im ländlichen Raum lag die Belastung hingegen deutlich unter den Grenzwerten.

Gegenüber dem Vorjahr nahm die Gesamtbelastung 2001 im Mittel aller Messstationen um drei Prozent ab. Die Belastung durch Feinstaub und Schwefeldioxid blieb praktisch gleich. Diejenige durch Ozon war leicht höher als im Vorjahr. Hingegen lag die Ozonbelastung im Sommer 2002 wieder tiefer als 2001.

Trotz Verbesserungen sei das Ziel einer guten Luftqualität noch nicht erreicht, bilanziert der NABEL-Bericht Luftbelastung 2001. Das BUWAL fordert deshalb weitere Massnahmen wie mehr Partikelfilter und DeNOx-Katalysatoren für Dieselmotoren, schärfere Emissionsgrenzwerte und mehr ökonomische Anreize für umweltgerechtes Verhalten.

(bsk/sda)

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