Malediven schliessen sich Klimabündnis an
publiziert: Montag, 4. Mai 2009 / 16:42 Uhr

Nairobi/Male - Der wegen des Klimawandels vom Versinken bedrohte Inselstaat der Malediven hat sich als siebter Staat dem Bündnis für Klimaneutralität des UNO-Umweltprogramms (UNEP) angeschlossen. Zum Bündnis gehören Costa Rica, Island, Monaco, Neuseeland, Niue und Norwegen.

Der Inselstaat Malediven hat sich dem Bündnis für Klimaneutralität des UNO-Umweltprogramms angeschlossen.
Der Inselstaat Malediven hat sich dem Bündnis für Klimaneutralität des UNO-Umweltprogramms angeschlossen.
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Innerhalb von zehn Jahren wollten die Malediven, vom Klimawandel wie kaum ein anderes Land der Erde betroffen, der erste kohlenstoffneutrale Staat der Welt sein, teilte eine UNEP-Sprecherin in Nairobi mit.

Präsident Mohamed Nasheed kündigte die vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien wie Wind und Sonne als Energiequellen sowie Investitionen in umweltfreundliche Technologien an. «Die Malediven werden nicht länger zum Treibhauseffekt beitragen», sagte er.

Die rund 400'000 Bewohner auf den mehr als 1200 zu den Malediven gehörenden Inseln im Indischen Ozean sind vom Anstieg des Meeresspiegels und durch zunehmende Stürme akut bedroht.

«Wenn die Staaten, die durch den Klimawandel besonders verletzlich sind, Führungsstärke beim Umgang mit einem Problem zeigen, zu dem sie nur wenig beitragen, ist das keine Entschuldigung für andere, nicht zu handeln», sagte UNEP-Direktor Achim Steiner. Die internationale Gemeinschaft sei gefordert, auf der diesjährigen Klimakonferenz in Kopenhagen «grünes Wachstum» voran zu treiben.

(smw/sda)

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