Viele Tote bei Schlammlawinen in Uganda
Mindestens 300 Tote bei Erdrutschen in Uganda
publiziert: Dienstag, 2. Mrz 2010 / 15:27 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Mrz 2010 / 15:48 Uhr

Kampala - Mindestens 300 Menschen sind nach Behördenangaben bei Schlammlawinen in Uganda ums Leben gekommen. Starker Regen löste die Erdrutsche in der Region des Mount Elgon zu Beginn der Woche aus.

Erdrutsche im Binnenstaat Uganda.
Erdrutsche im Binnenstaat Uganda.
Die Geröllmassen begruben zahlreiche Häuser in drei Dörfern des Bezirks Bududa unter sich, wie ein Verwaltungssprecher sagte. Viele weitere Menschen würden vermisst, sagte Katastrophenschutzminister Musa Ecweru während eines Besuchs am Unglücksort etwa 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Kampala.

Laut Regierung wurden etwa 10'000 Menschen obdachlos. «Alle Häuser sind zerstört», sagte der Bezirksdirektor Wilson Watira in einem Telefongespräch aus der Katastrophenregion: «Die Lage ist schrecklich. Wir versuchen, die Leute zu retten, aber wir haben keine Geräte, um Verschüttete zu bergen.»

Auch das Vieh und die Erntevorräte der Dorfbewohner seien unter dem Geröll begraben. Die ganze Gegend sei von Schlamm überzogen, hiess es. Die Niederschläge dauerten weiter an.

(fkl/sda)

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